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DeGEval-Preise

DeGEval-Nachwuchspreis

Der DeGEval Nachwuchspreis wird jährlich vergeben. Hier gelangen Sie zur aktuellen Ausschreibung.


 

Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers bzw. der Preisträger/Preisträgerinnen erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges durch eine Jury sowie den Vorstand der DeGEval auf Basis folgender Bewertungskriterien:

 
A)   Wissenschaftliche Arbeit (Dissertation, wissenschaftliche Artikel über Evaluation)

  • Bearbeitung und Weiterentwicklung von innovativen Themenfeldern der Evaluation
  • Theoretische Fundierung sowie Weiterentwicklung theoretisch-konzeptioneller Diskussionslinien
  • Nachvollziehbar sinnvolle Verknüpfung von theoretischen und empirischen Ansätzen
  • Kritische Reflexion / Diskussion der Ergebnisse samt ihrer Aussagekraft mit explizitem Rückbezug auf die aktuelle wissenschaftliche Diskussion
  • Eigenständige Vorschläge zur Weiterentwicklung theoretischer und/oder praxisorientierter Ansätze


B)   Qualifikationsarbeit (Masterarbeit)

  • Bearbeitung von relevanten Fragestellungen der Evaluation oder eines Evaluationsgegenstandes
  • Darstellung theoretisch-konzeptioneller Diskussionslinien
  • Nachvollziehbarkeit der methodischen Umsetzung der Untersuchung
  • Darstellung der Relevanz der Ergebnisse für die wissenschaftliche Diskussion oder den Evaluationsgegenstand
  • kritische Reflexion / Diskussion der erzielten Ergebnisse und ihrer Aussagekraft


C)  Praxisarbeit (Evaluationsbericht, Fachaufsatz über eine Evaluierung)

  • Verknüpfung wissenschaftlicher Qualität mit Relevanz für Evaluationsgegenstand oder -feld
  • Nutzbarmachung von Evaluationsansätzen/-theorien und Methodologie für die Praxis
  • Klarer methodischer Zugang und adäquater Methodeneinsatz
  • Reflexion der Ergebnisse sowie ein klarer Rückbezug auf theoretisch-konzeptionelle Grundlagen
  • nachvollziehbar systematische Bewertung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der DeGEval
(E-Mail: info@degeval.de; Tel.: +49 6131 / 39-26869).



Zuletzt geändert: 28. November 2016

PreisträgerInnen DeGEval-Nachwuchspreis

2015

Der DeGEval Nachwuchspreis 2015 wurde Herrn Michael Köhler für seine Masterarbeit „Betriebliche Gesundheitsförderung für Schichtarbeiter in der Industrie – Evaluation einer Seminarreihe zum Umgang mit Schichtarbeit“ verliehen.
Die Jury bildeten Dr. Bastian Alm, Vorjahrespreisträger des Nachwuchspreises 2014, Dr. Christiane Kerlen, Vertreterin des Vorstands, Berthold Schobert, Geschäftsführer von Univation, Dr. Dörte Schott, freie Evaluatorin und Dr. Sonja Sheikh, ebenfalls Vertreterin des Vorstands.


2014

Dr. Bastian Alm erhielt den DeGEval-Nachwuchspreis 2014 für seine Dissertation, die in diesem Jahr unter dem Titel „Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftsförderung – Möglichkeiten und Grenzen der ökonometrischen Wirkungsforschung am Beispiel der betrieblichen Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur.“ veröffentlicht wurde.
Die Jury bildeten Thomas Fohgrub, Christiane Kerlen, Berthold Schobert, Dörte Schott, Sonja Sheikh und Klaus Zinöcker.

2013

Mit dem DeGEval-Nachwuchspreis 2013 wurden zu gleichen Teilen Frau Dr. Dörte Schott und Herrn Dr. Stefan Rädiker ausgezeichnet: Frau Dr. Schott für Ihre Dissertation „Einflüsse von externer Programmevaluation auf individuelles Handeln“, Herrn Dr. Rädiker ebenfalls für seine Dissertation „Die Evaluation von Weiterbildungsprozessen in der Praxis: Status quo, Herausforderungen, Kompetenzanforderungen“. Die Arbeiten wurden von fünf GutachterInnen bewertet: Thomas Fohgrub, Christiane Kerlen, Berthold Schobert, Sonja Sheikh und Klaus Zinöcker.
 

Der DeGEval-Medienpreis 2013 wurde Herrn Philip Weber für seinen Artikel in der Redaktion Spezialthemen der Saarbrücker Zeitung unter dem Titel „Wir sind so etwas wie Missionare“verliehen. Die Jury bestand aus Marcus Capellaro, Inhaber des Instituts ‚Marcus Capellaro - Konzeption & Evaluation kommunikativer Maßnahmen‘, Gregor Jungheim, Leiter der Redaktion „Die Stiftung“ und Vorjahrespreisträger des Medienpreises der DeGEval, und Dr. Christiane Kerlen, Mitglied des Vorstands der DeGEval, bildeten die Jury zur Verleihung des DeGEval-Medienpreises 2013.

2012

Juliane Lamprecht erhielt den DeGEval-Nachwuchspreis 2012 für ihre Dissertation, die in diesem Jahr unter dem Titel „Rekonstruktiv-responsive Evaluation in der Praxis. Neue Perspektiven dokumentarischer Evaluationsforschung.“ veröffentlicht wurde. Die Jury bildeten Prof. Dr. Udo Kuckartz vom Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Berthold Schobert, Geschäftsführer von Univation, Dr. Stefan Silvestrini als Preisträger des Jahres 2011 und Dr. Angela Wroblewski vom Institut für Höhere Studien, sowie Dr. Christiane Kerlen als Vertreterin des Vorstands.

Der DeGEval-Medienpreis 2012 wurde Herrn Gregor Jungheim für seinen Beitrag „Auch Herzensangelegenheiten brauchen Erfolgskontrollen: Was Evaluation in der Stiftungsarbeit bewirken kann“ in der Zeitschrift „Die Stiftung“ verliehen.


2011

Der DeGEval Nachwuchspreis 2011 wurde Herrn Dr. Stefan Silvestrini für seine Dissertation „Ex-ante-Evaluation von Programmen der Entwicklungszusammenarbeit“ verliehen. Die Jury bildeten Prof. i.R. Dr. Peter Sedlacek (Universität Jena), der letztjährige Mit-Preisträger Dr. Thomas Fohgrub sowie, als Vertreter des Vorstandes, Privatdozent Dr.-Ing. Thomas Weith, Forschungsschwerpunktleiter am ZALF Müncheberg.

Der DeGEval-Medienpreis wurde in diesem Jahr nicht vergeben.

2010

Mit dem DeGEval-Nachwuchspreis 2010 wurden zu gleichen Teilen Frau Patrice Joachim und Herrn Dr. Thomas Fohgrub ausgezeichnet: Frau Joachim für Ihren Praxisbericht "Evaluation des Schulversuchs Jean-Jaurès-Ganztagsschule", Herrn Fohgrub für seine Dissertation "Qualitätssicherung von Unternehmensberatung durch Evaluation. Methodische Ansätze und kritische Reflexion am Beispiel öffentlich geförderter Beratung zu Personal- und Organisationsentwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL". Die Arbeiten wurden von drei Gutachtern bewertet: Herrn Prof. Dr. Sedlacek, Professor (im Ruhestand) für Wirtschaftsgeographie an der Universität Jena, Dr. Jan Hense vom Institut für Psychologie an der Universität München und Privatdozent Dr.-Ing. Thomas Weith, Arbeitsgruppenleiter am ZALF Müncheberg als Vertreter des Vorstandes.

Der DeGEval-Medienpreis wurde Frau Dorothea Heintze für ihren Beitrag „Wie hilft die Hilfe? Entwicklungshilfe auf dem Prüfstand“ verliehen. Die Jury bestand aus Sabine Fisch, Medizinjournalistin und Moderatorin (Preisträgerin des DeGEval-Medienpreises 2009), Prof. Dr. Volker Gehrau, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster, Dr. Vera Hennefeld, Bereichskoordinatorin am CEval, Universität des Saarlandes und Prof. Dr. Wolfgang Böttcher als koordinierendes Jurymitglied des Vorstandes der DeGEval.

2009

2009 zeichnete die Jury des DeGEval-Nachwuchspreises - Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz), Prof. Dr. Michael Haller (Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Praktische Journalismusforschung IPJ an der Universität Leipzig), der letztmalige Preisträger Dr. Tanjev Schultz (Süddeutsche Zeitung) und als Vertreter des Vorstandes und koordinierender Chair der Jury Dr. Dirk Scheffler (e-fect hoffmann und scheffler GbR) - Frau Sabine Fisch (freie Medizinjournalistin) für ihren Beitrag „Bedarf an Reflexion“ mit dem DeGEval-Medienpreis aus.

Die Jury für den Nachwuchspreis 2009 bilden Hans-Dieter Daniel (Universität Zürich, ehemaliger Vorsitzender der DeGEval), Thomas Weith (PD an der Universität Potsdam, Sprecher des AK Stadt- und Regionalentwicklung) und Karin Haubrich.
Der Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr nicht verliehen.

2008

Die Jury des DeGEval-Nachwuchspreises – Dr. Uwe Schmidt (Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung und der Geschäftsstelle des Hochschulevaluierungsverbundes, Stellv. Vorstandsvorsitzender der DeGEval), Dr. Sonja Sheikh (KMU Forschung Austria), Prof. Dr. Hans-Dieter Daniel (Evaluationsstelle Universität Zürich) – hat Frau Dr. Claudia Streblow (Helmut Schmidt Universität Hamburg) für ihre herausragende Dissertation "Schulsozialarbeit und Lebenswelten Jugendlicher. Ein Beitrag zur dokumentarischen Evaluationsforschung" mit dem DeGEval-Nachwuchspreis für hervorragende Beiträge zur Evaluationsforschung ausgezeichnet.

Die Jury des DeGEval-Medienpreises - Prof. Dr. Alexandra Caspari (Fachhochschule Frankfurt am Main), Univ.-Prof. Dr. Dr. Christiane Spiel (Vorstand des Instituts für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation, Fakultät für Psychologie, Universität Wien, Vorstandsvorsitzende der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation e.V.), Christian Müller (Austria Presse Agentur, Leiter der Wissenschafts- und Bildungsberichterstattung, Stellv. Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten Österreichs), Elisabeth Nöstlinger (Wissenschaftsjournalistin im ORF-Hörfunk, Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten) – hat Herrn Dr. Tanjev Schultz (Süddeutschen Zeitung, innenpolitischer Redakteur mit dem Schwerpunkt Bildungspolitik, Schule und Hochschule) für seine vielfältigen journalistischen Beiträge zum Nutzen und die Anwendungsbereiche von Evaluationen in der Süddeutschen Zeitung in 2007/2008 den DeGEval-Medienpreis für hervorragende journalistische Beiträge zum Thema Evaluation ausgezeichnet.

2007

Zum zehnjährigen Jubiläum der DeGEval wurde erstmals der DeGEval-Medienpreis für hervorragende journalistische Beiträge zum Thema Evaluation vergeben. Frau Barbara Heimpel, Volontärin beim Deutschlandradio, erhielt den DeGEval-Medienpreis für ihren herausragenden journalistischen Beitrag "Identitätssuche. Stuttgarter Konferenz zur Evaluation in der Auswärtigen Kulturarbeit" vom 02.06.2007 im Deutschlandfunk - Kultur.

Frau Dr. Sandra Mittag erhielt für ihre herausragende Dissertation "Qualitätssicherung an Hochschulen – Eine Untersuchung zu den Folgen der Evaluation von Studium und Lehre" den DeGEval-Nachwuchspreis für hervorragende Beiträge zur Evaluationsforschung.

Zuletzt geändert: 13. Oktober 2015