12.01.2005  (akentwicklung)  [0 Kommentare]

Ansprechpartner AK Entwicklungspolitik

Auf dem Arbeitskreistreffen im Rahmen der 10. Jahrestagung der DeGEval in Dresden 2007 wurde ein neues Sprecherteam gewählt:


Kommunikation des Arbeitskreises

Damit die Kommunikation innerhalb des Arbeitskreises auch über die Tagungen hinaus gewährleistet ist, wurde eine E-Mail-Verteilerliste angelegt. Hierdurch werden alle eingetragenen Personen regelmäßig über alle Aktivitäten des Arbeitskreises "Evaluation von Entwicklungspolitik" insgesamt informiert. Auch die Tagungsprotokolle werden über die Mailingliste an alle eingetragenen Personen versandt. Wenn Sie an regelmäßigen Informationen zum Arbeitskreis interessiert sind, können Sie sich gerne in diese Verteilerliste eintragen. Senden Sie hierzu bitte eine Mail an Frau Petra Feil (petrafeil@hotmail.de).


29.04.2010  (degeval)  [0 Kommentare]

Frühjahrstagung 2010 am 6./7. Mai in Bonn

FRÜHJAHRSTAGUNG 2010
6. / 7. MAI 2009 bei InWEnt in BONN
„Wirkungsorientierung zwischen Alltagstauglichkeit und
wissenschaftlichem Anspruch“

Das Programm finden Sie hier.


06.05.2010  (degeval)  [0 Kommentare]

Handbuch: Verfahren der Wirkungsanalyse

Mit diesem Handbuch soll dem Bedürfnis der entwicklungspolitischen Fachöffentlichkeit nach einem systematischen Überblick über praxiserprobte Verfahren der Wirkungsanalyse von Entwicklungsmaßnahmen Rechnung getragen werden. Zielgruppe sind in erster Linie Projekt- und Programmverantwortliche in den Entwicklungsorganisationen in Geber- und Empfängerländern, die gehalten sind, die Wirkungen von Entwicklungsmaßnahmen nachzuweisen und in ihren Berichten zu dokumentieren, sowie Mitarbeiter/-innen von Evaluierungs- und Qualitätsmanagementeinheiten, die Wirkungsanalysen zumeist als Teil von (Querschnitts-)Evaluationen in Auftrag geben. Darüber hinaus bietet das Handbuch einen schnellen und informativen Zugriff auf das – insbesondere im deutschsprachigen Kontext  bekannte – vorhandene Instrumentarium für Wissenschaftler/-innen, die bei dem Design von empirischen Wirkungsstudien beraten oder diese selbst durchführen sowie für Gutachter/-innen und Berater/-innen, die vor der Aufgabe stehen, Wirkungsanalyseverfahren anzuwenden oder in einer Organisation einzuführen. Die Verfahrensbeschreibungen sind eingebettet in einen einleitenden Aufriss der wichtigsten politischen, methodischen und praktischen Herausforderungen für Wirkungsanalysen und eine abschließende bewertungsfreie Darstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Verfahren.  Ziel ist es, den Nutzern dieser Landkarte die Möglichkeit zu geben, Wirkungsanalyseverfahren nach rein sachlichen und pragmatischen Erwägungen für einen bestimmen Untersuchungszweck oder -auftrag auszuwählen.

  • DeGEval-Mitglieder können das Handbuch kostenlos bei der Geschäftsstelle der DeGEval bestellen. Bitte schreiben Sie hierzu eine E-Mail an info@degeval.de und geben Sie bitte unbedingt Ihre DeGEval-Mitgliedsnummer an.
  • Nichtmitglieder wenden sich bitte direkt an das Arnold Bergsträsser-Institut, Windaustr. 16, D-79110 Freiburg i. Brsg, das den Verkauf der Publikation übernommen hat.

20.08.2008  (degeval)  [0 Kommentare]

AG Systemische Analyse und Evaluation

Vorschlag zur Gründung einer Arbeitsgruppe "systemische Analyse und Evaluation"

von Dirk Guenther und Stefan Silvestrini
Dirk Guenther, Leiter der Stabsstelle Evaluation der Welthungerhilfe, Bonn
Stefan Silvestrini, Bereichskoordinator Bildung und Entwicklungszusammenarbeit am Centrum für Evaluation, Saarbrücken


Auf der Frühjahrstagung 2008 des Arbeitskreises Entwicklungspolitik der DeGEval in Freiburg, wurde die Idee zu einer neuen AG „Systemische Analyse und Evaluation“ formuliert.

(Anmerkung: Mit „systemischer Analyse“ wird in diesem Zusammenhang die Untersuchung aller relevanten Wirkungszusammenhänge in der wirtschaftlichen, sozialen, politischen, kulturellen, ökologischen (etc.) Umwelt eines zu evaluierenden Programms oder Projekts verstanden. Dabei sind nicht nur alle von den Maßnahmen ausgelösten Veränderungen im „System“ zu betrachten, sondern darüber hinaus auch die Rückwirkungen der Umwelt (i.w.S.) auf die Programmumsetzung sowie auf die Nachhaltigkeit und weiteren Folgen der erzeugten Programmwirkungen.)


Im Folgenden soll die Idee zu diesem Thema kurz umrissen werden.

Projektplanung und Durchführung in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und damit auch die Evaluation von EZ Vorhaben folgen meist der Logik von Wirkungsketten (zur Verknüpfung von Leistungen, Nutzung und Nutzen auf verschiedenen Ebenen). Wirkungsketten stellen ein stark vereinfachtes Model der menschlichen Wirklichkeit dar, da im Wesentlichen lineare Kausalbeziehungen abgebildet werden. Die reale Lebensumwelt wird dagegen von vielschichtigen und komplexen miteinander verbundenen Faktoren und Einflüssen, die fördernd, hemmend oder neutral aufeinander wirken, gebildet. Soziale Systeme der EZ stellen ein komplexes und offenes System von direkten und indirekten Wechselwirkungen dar.

Anders als in Forschungsfeldern wie der Ökonomie, der Ökosysteme, der Hydrologie oder den Technologiefolgen, werden zur Entwicklungszusammenarbeit bisher nur sehr wenige systemische Untersuchungen angestellt. Die Evaluationen (insbesondere Zwischen- und Endevaluation) der (projektumgebenden) EZ Sozialsysteme beruhen daher immer noch vorwiegend auf der spezifischen und praktischen Berufserfahrung der jeweiligen Gutachter, die hierbei „ihre“ System-Erfahrung in die Evaluation mit einbringen. Die Ergebnisse sind daher in hohem Maße subjektiv.  Abweichungen zwischen Ergebnissen der von unterschiedlichen Gutachtern durchgeführten Schluss- und ex-post Evaluationen, die nicht auf (objektiv messbaren) Veränderungen im Untersuchungssystem zurückzuführen sind, sind daher häufig.

Obgleich die Notwendigkeit von systemischen Ansätzen bei der Programmplanung und bei ex-post Evaluationen zur ganzheitlichen Bewertung der Maßnahmenwirksamkeit vielerorts anerkannt wird, kommen diese aufgrund ihres i.d.R. erheblichen Ressourcenbedarfs bisher nur selten zum Einsatz. Der hierfür erforderliche zeitliche und personelle Aufwand, ist von Durchführungsorganisationen oftmals nicht zu leisten, da sie i.d.R. nicht über die hierfür erforderlichen Mittel und Kapazitäten verfügen.

Hier könnte sich ein interessantes Feld zur Zusammenarbeit zwischen Praxis und Forschung ergeben. So könnten Untersuchungen von komplexen Wirkungszusammenhängen in der EZ, deren besseres Verständnis von der Praxis benötigt wird, verstärkt von der wissenschaftlichen Forschung durchgeführt werden. Dies könnte eine objektivere Basis für zukünftige Evaluationen geben, da sich Gutachter stärker auf Forschungsergebnisse stützen könnten. Dies wäre gerade bei der Abschätzung potentieller Wirkungen und deren Nachhaltigkeit bei Zwischenevaluationen nützlich.

Ziel der hier angeregten AG wäre: „den Bedarf der Praxis an systemischer Untersuchung der Sozialsysteme der Entwicklungszusammenarbeit und die Möglichkeit der Forschung zur Untersuchung dieser herauszuarbeiten“. Die AG soll keine Forschung betreiben, sondern zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Forschung und Praxis beitragen, und gerade dafür wäre die DeGEval eine gute Plattform.

Mögliche Schritte einer solchen AG könnten sein:
  • Information (ggf. Fachvorträge) zu systemischer Untersuchung aus unterschiedlichen Themenfeldern um systemisches Denken aus verschiedenen Perspektiven darzustellen
  • Herausarbeiten der Bereiche, in denen in der EZ Forschungsbedarf zu systemischer Untersuchung besteht.
  • Identifikation möglicher Instrumente und Verfahren der verschiedenen Forschungstraditionen (z.B. Politikfeldanalyse, Technikfolgen-Abschätzung, Umweltforschung etc.)
  • Das Produkt einer solchen AG könnte eine kurze Veröffentlichung sein, in der die Thematik dargestellt, der mögliche Bedarf an systemischer Forschung umrissen sowie mögliche Herangehensweisen zur Umsetzung entsprechender Analysen (sowohl durch die Forschung als auch durch Vertreter der EZ-Praxis) aufgezeigt werden.

Eine solche verbesserte Zusammenarbeit wäre nicht nur für größere Organisationen vorteilhaft (da Forschung nicht zu ihren Aufgaben gehört, wissenschaftliche Qualität in der Evaluation aber häufig gefordert wird). Gerade auch kleinere Organisationen, die sich solche Untersuchungen kaum leisten können, und freie Gutachter könnten auf solche Ergebnisse zurückgreifen. Letztendlich sollte sich ein Vorteil für die Akteure der Entwicklung ergeben, denn für Systeme, die man besser versteht, kann man auch sinnvollere Verbesserungsmaßnahmen durchführen.

Die genannte AG "systemische Analyse und Evaluation" könnte parallel zur anderen angedachten AG "Budgethilfe" innerhalb des AK EZ der DeGEval laufen. Es ergäben sich keine größeren Überschneidungen und auch der Interessentenkreis wäre sicher ein anderer.

Wir hoffen durch diese Darstellung Interesse an einer solchen AG und Interesse an der Verbesserung oder Weiterentwicklung der dargestellten Gedanken geweckt zu haben.


Kontakt:
Dipl.-Soz. Stefan Silvestrini
Bereichskoordinator Bildung und Entwicklungszusammenarbeit
Centrum für Evaluation (CEval), Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50, 66041 Saarbrücken
Tel.: 06 81 - 3 02 - 36 79
Fax: 06 81 - 3 02 - 38 99

Center for Evaluation, Saarland University
P.O.-Box 15 11 50, 66041 Saarbruecken (Germany)
Phone: +49 - 6 81 - 3 02 - 36 79
Fax: +49 - 6 81 - 3 02 - 38 99
URL: www.ceval.de
E-Mail: s.silvestrini@ceval.de
Skype: stefansilvestrini



22.04.2008  (degeval)  [0 Kommentare]

Frühjahrstagung

Frühjahrstagung des AK Entwicklungspolitik
5. / 6. Juni 2008
Freiburg

"WIRKUNGSANALYSEN"

> Programm/ Anreise/ Unterkunft

> Anmeldeformular


24.10.2007  (degeval)  [0 Kommentare]

Aufgaben und Ziele des AK Entwicklungspolitik

Die zentralen Aufgaben des Arbeitskreises sind:
  • die Förderung des interinstitutionellen Lernens durch dauerhaften Austausch über die Erfahrungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern, sowie
  • die Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Theorie, Praxis und Methoden der Evaluation durch offene Diskussion über in Planung oder in Anwendung befindliche Konzeptionen und Austausch der jeweiligen Erfahrungen und Ergebnisse.
  • Mitwirkung an der Erarbeitung eines allgemein akzeptierten Begriffsverständnisses (Definitionen etc.) sowie der Entwicklung von Standards, Gütekriterien und Qualitätsindikatoren als Basis einer gemeinsamen Evaluationskultur.

In verschiedenen Diskussionen haben sich eine Reihe von Aufgaben herauskristallisiert, in denen die Mitglieder weitere Zielsetzungen des Arbeitskreises sehen. Als Handlungsziele wurde vereinbart:

  • Entwicklung von Standards und Qualitätskriterien als professionelle Orientierungshilfe für entwicklungspolitische Gutachter/innen. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit mit dem DeGEval-Vorstand an, der ebenfalls die Entwicklung allgemeiner Standards in Angriff genommen hat. Der AK wird Inputs für die Entwicklung allgemeiner Standards bereitstellen, wobei EZ-spezifische Besonderheiten berücksichtigt werden.
  • Bereitstellung einer per Internet recherchierbaren Infobörse mit relevanten Materialien zur Evaluation in der EZ, die sowohl veröffentlichte als auch graue Literatur (z.B. Evaluierungsleitfäden, Berichtsraster, Evaluierungsberichte etc.) enthalten soll.
  • Beiträge zur Fortbildung und Qualifizierung von Gutachtern, zunächst durch eine recherchierbare Zusammenfassung vorhandener Angebote (langfristig möglicherweise sogar durch eigenständige Organisation von Fortbildungsveranstaltungen).
  • Entwicklung praxisbezogener methodischer Handreichungen für Gutachter/innen auf Grundlage der im gegenseitigen Austausch gewonnenen Erkenntnissen.

12.01.2005  (akentwicklung)  [0 Kommentare]

Selbstdarstellung



Der Arbeitskreis "Evaluation von Entwicklungspolitik" hat sich auf der ersten Jahrestagung der DeGEval-  Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) im September 1998 auf Initiative von Prof. Dr. Reinhard Stockmann konstituiert. Ziel ist es, wichtige Themen der Evaluation von Entwicklungszusammenarbeit breit zu diskutieren, d.h. über Fächer- und Institutionengrenzen hinweg sowie zwischen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen. In einem dauerhaften Dialog soll dabei eine Brücke zwischen Politik, Theorie und Praxis geschlagen und ein Beitrag zu Verbesserung von Evaluationen in der Entwicklungszusammenarbeit geleistet werden. Der AK stellt somit ein Forum dar, das allen mit der Evaluation von Entwicklungsprojekten und -programmen befassten Personen und Institutionen (BMZ, Durchführungsorganisationen, NROs, Politische Stiftungen, Kirchen, Universitäten, Freie Gutachter/innen etc.) offen steht und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen und Probleme ermöglicht. ...

Einen Überblick über alle Tagungen und Frühjahrstagungen sowie Publikationen finden sie auf der alten Homepage des Arbeitskreises.