Der AK Strukturpolitik gestaltete auf der Jahrestagung der Degeval in Hamburg zwei Workshops:
1) Evaluierung mit qualitativen Methoden zur Bewertung weicher Faktoren
Ausgangspunkt unserer Überlegung für die Themenwahl war, dass über die "harten" Fakten hinaus bei der Umsetzung des Strukturfonds oder anderer Fördermaßnahmen auf der lokalen Ebene auch solche struktur- und organisationsbezogenen Faktoren eine Rolle spielen können, die sich nur schwer abbilden lassen. Fallstudien dienen u.a. dazu, regionale Besonderheiten und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten "vor Ort" bei der Evaluation angemessen berücksichtigen zu können.
Beiträge von:
- Petra Müller und Werner Schuler, IAB Nürnberg: Qualitative Aspekte der dezentralen Implementation des ESF-BA-Programms: Untersuchungsansatz und Ergebnisse der Begleitforschung
- Andrea Dorr, KMU FORSCHUNG AUSTRIA Wien und Andrea Egger abif Wien:Evaluierung der Gemeinschaftsinitiative EQUAL Österreich - Vorgehensweise und Methodik unter besonderer Berücksichtigung qualitativer Analyseverfahren
2) Die Wirtschafts- und Sozialpartner in der Strukturfondsförderung - Bewertung ihrer Beteiligung
Die Evaluierung des Prinzips "Partnerschaft" bezieht sich auf die europäischen Strukturfonds, insbesondere Artikel 8, 15-18 und 35 der Allgemeinen Verordnung. In dem Beitrag von Frau Saeed ging es um die Einbeziehung von Wirtschafts- und Sozialpartnern in die Umsetzung, Planung und Evaluierung der Förderung am Beispiel einer Kontaktstelle in Berlin. In dem Beitrag von Herrn Efken stand die horizontale Partnerschaft zwischen Europäischer Kommission und Mitgliedstaat im Mittelpunkt.
Beiträge von:
- Josef Efken, FAL Braunschweig: Das Prinzip Partnerschaft - Spektrum und Messbarkeit
- Sandra Saeed, ISA-Consult GmbH Berlin: Erfahrungen und Erwartungen aus Berlin an die Partnerschaft