Regionale Entwicklung
durch Kooperation und Netzwerke?
Regionale und lokale Entwicklungskonzepte und –prozesse
und ihre Evaluierung
Der Frühjahrsworkshop des Arbeitskreises Strukturpolitik findet dieses Jahr am
statt.
Thema
Thema sind dieses Jahr regionale und lokale Entwicklungsprozesse, ihre Bedeutung, ihre Initiierung und Unterstützung, ihre Wirksamkeit und ihre Evaluierung.
Grundsätzlich rekurrieren Instrumente wie die Soziale Stadt, LEADER, Regionalmanagements, die Förderung von Netzwerken (wie z. B das maritime Cluster in MV), „Regionen Aktiv“ oder eine (teil)regionalisierte Strukturpolitik auf die regionale Verankerung, die räumliche Nähe und Vernetzung ihrer Akteure.
Von der regionalen Einbettung der Prozesse wird erwartet, dass sie die Problemwahrnehmung erleichtert und zu passgenaueren Lösungen mit hoher Akzeptanz führt. Die räumliche und soziale Nähe schafft Vertrauen, welches die Grundlage von kooperativen Prozessen ist.
Grundsätzlich zeichnen sich die lokalen und regionalen Ansätze durch zwei Merkmale aus: Es werden integrative Ansätze verfolgt oder zumindest angestrebt. Und sehr häufig wird auf Netzwerke und Kooperation gesetzt, um Entwicklungsprozesse vornzubringen.
In der Evaluierung werden zwei unterschiedliche Ebenen betrachtet, zum einen die Prozesse und zum anderen deren Wirkungen im Hinblick auf Regionalentwicklung. Das eingesetzte Methodenspektrum ist daher sehr vielfältig, wobei es aufgrund der Singularität der Prozesse häufig schwierig ist, belastbare Ergebnisse und darauf aufbauend Empfehlungen für die Politik zu generieren.
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