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Schulen

Selbstdarstellung

AK_Schulen_rechts
Bildungspolitik, Bildungsadministration und Bildungsforschung stehen seit geraumer Zeit im Zeichen von Outputsteuerung und Evidenzbasierung, auf allen Systemebenen kommt in diesem Zusammenhang der Evaluation hohe Bedeutung zu.

Vor diesem Hintergrund rückt der Arbeitskreis Schulen in der Gesellschaft für Evaluation die Schulen als handelnde Organisationseinheiten in den Fokus. Schulen haben bei Evaluationen unterschiedliche Rollen. Nur zum Teil werden sie aktiv evaluierend tätig (sog. interne Evaluation). Häufiger werden sie bezüglich ihrer Prozesse oder Bildungserträge von außen auf den Prüfstand gestellt (sog. Schulinspektionen oder externe Evaluationen sowie Lernstandserhebungen und weitere Überprüfungen von Schülerleistungen) und mit Evaluationsergebnissen konfrontiert, die zur Umsetzung von Entwicklungsvorhaben verpflichten. Schließlich sind sie betroffen von Evaluationen, die nicht der Einzelschule, sondern dem System gelten (PISA und Co), und haben sich den daraus abgeleiteten Handlungsaufforderungen zu stellen.

Der Arbeitskreis Schulen greift alle genannten Konstellationen auf und rückt dabei die Frage der Wirkungen und Impulse zur Qualitätsentwicklung in den Fokus. So haben die mittlerweile traditionellen Frühjahrstagungen aus verschiedenen Blickwinkeln den Beitrag von Evaluation zur Schulentwicklung zum Thema gehabt.

Der Ansatz des Arbeitskreises Schulen ist ergänzend zu Netzwerken in der Bildungsforschung, die mit internationalen und nationalen Schulleistungsstudien, mit Bildungsstandards und der Überprüfung der Zielerreichung sowie mit empirischer Schul- und Unterrichtsforschung befasst sind. Im Arbeitskreis Schulen gilt das Interesse weniger der Anlage als der Rezeption von Evaluationen des Typs empirische Bildungsforschung. Im Falle sog. Schulinspektionen (auch externe Evaluationen genannt) sind die Verfahren ebenso wie die Ergebnisverwertung Thema im Arbeitskreis. Schulinterne Evaluationen wiederum sind mit Blick auf Methoden und Professionalisierung des schulischen Personals ein wichtiger Themenbereich, in dem der Arbeitskreis auch die Lücke der überregionalen Vernetzung schließt. An der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis bietet der Arbeitskreis über die genannten Felder hinaus ein Diskussionsforum für Evaluationen unterschiedlicher Art und Reichweite, etwa in Bereichen wie Curriculumentwicklung oder Lehrerfortbildung sowie von Schulversuchen und Maßnahmen aller Art.

Der Arbeitskreis steht Personen, die in der pädagogischen Forschung und der Bildungsverwaltung tätig sind, ebenso offen wie Interessierten aus der Praxis und Evaluator(inn)en außerhalb staatlicher Einrichtungen. Die Mitglieder und Interessierten kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Arbeit ist von internationalem Erfahrungsaustausch im deutschsprachigen Raum getragen.


Stand: April 2014

Zuletzt geändert: 02. April 2014
  • Michael Frais

    Pädagogische Hochschule Zürich
    Lagerstrasse 2
    CH-8090 Zürich
    Tel.: +41 (0)43 305 57 82 - Fax: +41 (0)43 305 50 31
    E-Mail: michael.frais@phzh.ch
    www.phzh.ch

    Dr. Monika Renz

    Evaluationsbüro
    Landesinstitut für Lehrerbildung
    und Schulentwicklung (LI)
    Felix-Dahn-Str. 3
    20357 Hamburg
    Tel.: + 49 40 428842 - 229 - Fax: + 49 40 428842 - 309
    E-Mail: monika.renz@li-hamburg.de