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Schulen

Selbstdarstellung

1. Organisation und Arbeitsmodus:

Der AK Schule soll grundsätzlich die Interessen aller im Schulfeld tätigen Akteure einbeziehen und eine Art Forum für gegenseitigen Austausch und gemeinsame Reflexion darstellen.

Es soll in Zukunft versucht werden, die Kollegen aus unterschiedlichen Wirkungsfeldern und Regionen im deutschsprachigen Raum verstärkt in einen Austausch über relevante Themen auch außerhalb der Tagungstreffen mit einzubeziehen, um einen mehrperspektivischen Blick auf die komplexe Thematik der Evaluation im schulischen Bereich sicherzustellen. Dieser Informationsaustausch kann vermutlich am ehesten via E-Mail, Telefon und die Plattform der DeGEval realisiert werden.

Vorarbeiten und weitere Aktivitäten der Sprecher des AK Schule können die mögliche Mitwirkung der AK Mitglieder oder anderer Interessierter ermöglichen und konkretisieren. Es wird diesbezüglich angeregt, zu bestimmten Themen Arbeits- oder
Projektgruppen aufzubauen.

Es ist beabsichtigt, pro Jahr eine Frühjahrstagung zu organisieren. Die bislang verfolgte Strategie, Spezialthemen auf Frühjahrstagungen zu bearbeiten, muss hinterfragt werden, da Spezialthemen bereits in anderen etablierten Gruppen außerhalb
der DeGEval bearbeitet werden (z. B. ARGEV, EMSE, Empirikertreffen). Zudem kann es sein, dass durch unterschiedliche Themenschwerpunkte sich keine feste AK Gruppe bildet. Von daher könnte es vielleicht sinnvoll sein, bei den Frühjahrstagungen
verschiedene Themen zu behandeln, um ein breiteres Publikum anzusprechen und den Austausch und Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern und Schulpraktikern auch themenübergreifend zu ermöglichen.

2. Strategie oder Vorgehensweise bei der inhaltlichen Gestaltung des AK:

  • Themen, die im schulischen Feld eine hohe aktuelle Relevanz haben, sollten nach Möglichkeit antizipiert werden. Diese Themen oder auch ein Schwerpunktthema) muss in der Regel im Rahmen der Frühjahrstagung bearbeitet werden, so dass jedes Jahr ein inhaltlicher Impuls den AK Schule belebt bzw. von ihm ausgeht.
  • Die bereits bearbeiteten Themen, wie z. B. die Frage der „Wirkung externer Evaluation“ sollen weiter verfolgt bzw. ggfs. erneut aufgegriffen und intensiviert werden. Projektgruppen könnten sich bspw. für einzelne Themen oder Themenbereiche verantwortlich zeigen.

 

3. Inhaltliche Planung für das Jahr 2011 und darüber hinaus

3.1 Themenbereich „Verhältnis von interner und externer Evaluation“

  • Verhältnis, Gewichtung, Alternativen zwischen interner und externer Evaluation.
  • Interne Evaluation als Möglichkeit, eine stärkere Partizipation (z. B. KAIZEN) zu erreichen
  • Interne Steuerung von Evaluation und QM weisen Parallelen in der Möglichkeit auf, die Partizipation der Stakeholder weiter auszubauen, so dass ein höheres Wirkungspotenzial bei der Qualitätsarbeit von Schulen zum Tragen kommen kann, so unsere These. Damit wird auch eine größere Nachhaltigkeit erreicht.
  • Wie können neue Formen von (kombinierten) Evaluationsverfahren aussehen? (welche Bestandteile, z. B. Monitoring etc.) siehe auch oben
  • Kann ein gutes Evaluationsverfahren unabhängig vom Bildungssystem wirksam sein?
  • Philosophie des Evaluationsverfahrens? Z. B. Inspektionsverfahren oder entwicklungsstützende externe Evaluation?


3.2 Themenbereich „Möglichkeiten der Teilhabe am bildungspolitischen Steuerungsprozess“

  • Die immer wiederkehrende Diskussion der Möglichkeiten einer Mitgestaltung bildungspolitischer Entscheide, vor allem im Sinne der Nachhaltigkeit eingeführter Prozesse (externe Schulevaluation sollte auf keinen Fall komplett abgeschafft werden, sondern z. B. die Vollzyklen zum Teil durch andere Verfahren ersetzt bzw. ergänzt werden). Vermutlich können bildungspolitische Entscheide am ehesten durch erfolgreiches Networking mitgestaltet werden. (Wen kann man da einladen, wer plaudert aus dem Nähkästchen, wer kann Erfolge vorweisen, welche Codes gibt es, wem glaubt man. Wer erzählt, wie Entscheidungen wirklich getroffen werden und wie viel Prozent von dem stimmt, was er erzählt.)


3.3 Themenbereich „ Führungsverantwortung der Schulleitungen“

  • Führung einer Schule als zentrales Erfolgskriterium. Dies beinhaltet auch Haltung, Habitus und Persönlichkeit einer Schulleitung (Tenberg).
  • Führt diese Thematik wieder zu einer verstärkten Bedeutung der Lehrer- bzw. Schulleiterpersönlichkeit? Führt das wieder zu einem humanistischen Schub in der Lehrerbildung?
  • Rollenfrage der SLA: Wie werden in Zukunft Schulen geführt (eher ökonomisch oder pädagogisch)?
  • Wie werden die Schulen in der Zukunft ausgestattet sein? (Nicht nur materiell-sächlicher Art, sondern auch in Bezug auf die Kompetenzen Schulpsychologe und Sozialarbeiter, Ergo- bzw. Logotherapie -)
  • Diskussion des Bildungsbegriffes in Schule und Lehrerbildung


4. Nutzen für die Mitglieder des AK Schule:

Durch die Aktivitäten des AK Schule soll über den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer eine Qualitätssteigerung der eigenen Arbeit angestrebt werden.

Themenspeicher:

  • Ausbildung von LP
  • Fort- und Weiterbildung


Lesezeichen AK Schulen


Stand: Dezember 2010

Kontakt Schulen

  • Michael Frais

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    Waltersbachstrasse 5 - Postfach
    CH-8090 Zürich
    Tel.: +41 (0)43 305 57 82 - Fax: +41 (0)43 305 50 31
    E-Mail:
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    Angela Stumpp-Marx

    Sächsisches Bildungsinstitut
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    Telefon: (03 51) 8324443; Telefax: (03 51) 8324395
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