Sie sind hier:Home»Arbeitskreise»Nachwuchsnetzwerk»Nachwuchsnetzwerk Aktuelles

Nachwuchsnetzwerk Aktuelles

Bericht zur Frühjahrstagung des Nachwuchsnetzwerks mit dem AK Methoden der DeGEval

Am 21.05.2016 fand bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Forschungs- und Praxiskolloquium des Nachwuchsnetzwerks statt. Die Veranstaltung schloss sich an die Frühjahrstagung des AK Methoden zum Thema „Zur Qualität qualitativer Sozialforschung in der Evaluation – Möglichkeiten und Grenzen“ an.

Das Forschungs- und Praxiskolloquium wurde zum fünften Mal in Folge angeboten und war mit ca. 25 Teilnehmenden sehr gut besucht (mehr zum Konzept in der Zeitschrift für Evaluation (ZfEv), Heft 2/2016  im Beitrag von Mäder/Burfeind/Gehre/Pierobon/Ulrich).

In diesem Jahr wurden ein Praxisprojekt, zwei Masterarbeiten und ein Habilitationsprojekt vorgestellt und diskutiert. Im Folgenden werden die Beiträge inhaltlich kurz vorgestellt (wie die Referentinnen das Kolloquium erlebt haben, lesen Sie in der im bereits benannten Artikel in der ZfEv).

Angela Ulrich stellte als Praxisprojekt das Projekt PraeLab (Praevention von Lehrabbrüchen) vor, das seit 2010 in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) durchgeführt wird. PraeLab hat das Ziel, durch ein „Frühwarnsystem“ Ausbildungsabbruchtendenzen von Auszubildenden zu erkennen. Dies geschieht, indem Azubis nach dem Ende der Probezeit (etwa nach vier Monaten) in ihren Berufsschulen eine Online-Befragung zu überfachlichen Kompetenzen und zur Ausbildungszufriedenheit durchlaufen. Auf diese Weise werden Azubis mit Abbruchrisiko identifiziert. Diesen Jugendlichen wird eine speziell entwickelte Beratung angeboten. Im Rahmen einer Evaluation soll nun überprüft werden, ob PraeLab wirkt und das Abbruchrisiko bei Azubis, die PraeLab durchlaufen und nach der Methode beraten wurden, geringer ist. Als zentrale Schwierigkeit bei der Befragung der Auszubildenden stellte sich die Erreichbarkeit der Jugendlichen heraus.  Diskutiert wurde daher im Rahmen des Kolloquiums, welche Formen der Ansprache wie online, SMS oder E- Mail sich bei der Zielgruppe eignen. Außerdem ergab die Diskussion, dass neben diesen individuellen Ansprachestrategien auch Befragungen während der Schulzeit (aufgrund der besseren Erreichbarkeit) eine sinnvolle Strategie wären. Generell bestanden Bedenken seitens der Teilnehmenden, die Befragung auf lediglich eine Frage („Besteht die Ausbildung noch?“) zu reduzieren, um so die Rücklaufquote zu erhöhen.

Nachfolgend präsentierte Annekatrin Gehre von der Universität Augsburg das methodische Vorgehen und ausgewählte Ergebnisse einer Wissenssoziologischen Diskursanalyse zur Erfolgseinschätzung von Entwicklungsprojekten in Evaluationsberichten der GIZ und der KfW. In Rahmen ihrer Masterarbeit unternimmt sie damit den Versuch, von einer kritischen Analyse der Erfolgs- und Wirksamkeitsbewertung innerhalb von Ex-post Evaluationsberichten zu einem konstruktiven Beitrag für die deutsche Evaluationspraxis bzw. Entwicklungszusammenarbeit zu kommen. Die Arbeit untersucht das Wissen, das durch Evaluationsberichte an die Gesellschaft kommuniziert wird. Im Fokus steht dabei, wie Erfolgs- und Misserfolgseinschätzungen sprachlich vermittelt werden und welche narrative Struktur sich als Verständnisangebot aus den analysierten Ex-Post-Kurzberichten ergibt. Aus Sicht der Teilnehmenden wird deutlich, dass die DAC-Kriterien (Relevanz, Effektivität, Entwicklungspolitische Wirkungen, Effizienz und Nachhaltigkeit) in den Berichten offensichtlich anders als intendiert verstanden und genutzt werden. Außerdem wird angemerkt, dass die Ex-Post-Kurzberichte vor allem der Rechenschaftslegung dienen und daher weniger Erklärungen und vertiefende Informationen enthalten. Ein Einbezug weiterer Berichte würde demgemäß ein verändertes Ergebnis ergeben. Die Referentin verweist an dieser Stelle nochmals darauf, dass es bei einer wissenssoziologischen Analyse nicht darum geht, das richtige Verständnis zu suchen, sondern die zur Verfügung stehenden Informationen zu analysieren. Die Ex-Post-Berichte werden dabei als ein öffentliches Wissensprodukt verstanden, das sich an jede Bürgerin/ jeden Bürger richtet und somit für sich steht und damit auch isoliert betrachtet werden kann.

Dr. Chiara Pierobon von der Universität Bielefeld präsentierte ihr Forschungsprojekt über die Bedeutung der EU-Förderung für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan. Im Besonderen werden die Auswirkungen der Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen analysiert, welche im Rahmen des „European Instrument for Democracy and Human Rights“ (EIDHR) und des thematischen Programmes „Non-State Actors and Local Authorities in Development“ (NSA-LA) seit 2007 stattfindet. Die Besonderheit dieser Forschung besteht darin, die Auswirkungen der EU-Maßnahmen im Hinblick auf Sozialkapital und dessen drei Dimensionen - die kognitive, die relationale und die strukturelle - zu bemessen. Die Präsentation konzentrierte sich auf die Ergebnisse der ersten Erhebungswelle, die 2014 in Kasachstan durchgeführt wurde und stellte die Verwendung des Sozialkapitals als analytisches Instrument für die Analyse zivilgesellschaftlicher Förderungsmaßnahmen zur Diskussion. Seitens der Teilnehmenden wird darauf hingewiesen, dass sich die theoretische Konzeption von Sozialkapital innerhalb der Arbeit nicht mit den Vorstellungen der EU deckt. Zudem wurde diskutiert, inwieweit es sich bei diesem Projekt um Forschung oder Evaluation handelt. Seitens der Wissenschaft wird das Projekt laut der Referentin mehr der Evaluation zugeordnet, weshalb sie die Einschätzung der Evaluationscommunity zu dieser Frage interessiert.

In der zweiten Masterarbeit, von Miriam Burfeind von der Universität Osnabrück vorgestellt, wird der Effekt spielerischer Auseinandersetzung mit Lerninhalten auf den Lernerfolg untersucht. Hierfür wurde die Lern-Simulation von Simdustry® genutzt. Im Fokus der Arbeit steht, inwieweit der haptische Aspekt wie „Anfassen und Bewegen“ die Lernprozesse verbessert. Dies wird mittels eines einfaktoriellen Designs mit Experimental- und Kontrollgruppe untersucht. Dabei wurden 60 Versuchspersonen einer Kontroll- und einer Experimentalgruppe zugewiesen. In der Kontrollgruppe besteht die Arbeitsaufgabe darin, einen Lehrtext zu lesen, die Handlungen in ihrer Vorstellung nachzuvollziehen und im Anschluss Bilanzen und eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen. In der Experimentalgruppe erhalten die Versuchspersonen den gleichen Text und die gleiche Aufgabe und zusätzlich die Aufforderung, die Handlungen auf dem Spielbrett nachzuvollziehen. Erhoben werden im Anschluss die Akzeptanz, die Benutzerfreundlichkeit, der Spaß, der Flow und der subjektive Lernerfolg (zur Erfassung der Reaktion der Teilnehmenden) sowie mittels eines Kurztests der Lernerfolg auf Seiten der Versuchspersonen. Auch das Transferwissen (Verhalten) wird mittels eines kurzen Tests abgefragt. Hypothetisch wird davon ausgegangen, dass Akzeptanz, Lernerfolg und Transferwissen bei der Gruppe mit Simulation der Lerninhalte höher ist als bei der Gruppe ohne Simulation. Seitens der Referentin besteht vor allem das Interesse alternative Erklärungen für den Fall zu eruieren, dass sich die Hypothesen nicht bestätigen. Im Kolloquium werden folgende Ideen gesammelt: So könnten die Probanden durch das Spiel auch von der eigentlichen Aufgabe abgelenkt werden oder ggf. zu viel Zeit mit dem Spiel verbringen. Weiterhin könnte es unterschiedliche Vorerfahrungen und Affinitäten gegenüber Brettspielen geben und ggf. könnten auch die unterschiedlichen Lerntypen auf Seiten der Versuchspersonen das Ergebnis beeinflussen.

Zuletzt geändert: 08. August 2016

Praxis- und Forschungskolloquium des Nachwuchsnetzwerks 21. Mai 2016 bei der GIZ in Bonn

Das Nachwuchsnetzwerk lädt herzlich zum Forschungs- und Praxiskolloquium am Samstag, den 21. Mai 2015, von 13.30 bis 18.00 Uhr in Bonn ein. Die Veranstaltung richtet sich an den Evaluationsnachwuchs in Forschung und Praxis und bietet die Möglichkeit, sich in einem informellen Rahmen auszutauschen. Im Kolloquium beschäftigen wir uns mit konkreten Evaluationsprojekten aus der Praxis wie auch mit Forschungsarbeiten (Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen).

In diesem Jahr werden im Rahmen der Veranstaltung ein Praxisprojekt, zwei Dissertationsprojekte und ein weiteres Forschungsprojekt vorgestellt und diskutiert (weitere Infos dazu im Programm).

Für die Präsentation und Diskussion der Arbeiten und Projekte steht jeweils eine Dreiviertelstunde zur Verfügung.

Das Nachwuchsnetzwerk der DeGEval veranstaltet das Forschungs- und Praxiskolloquium in Kooperation mit dem Arbeitskreis Methoden. Die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Methoden findet im Vorfeld des Kolloquiums statt (Freitag, 20. bis Samstag, 21.Mai 2016). Thema der Tagung des AK Methoden ist „Zur Qualität qualitativer Sozialforschung in der Evaluation – Möglichkeiten und Grenzen“.

Zuletzt geändert: 04. Mai 2016

Call for presentations - Frühjahrstagung 2016

Liebe Mitglieder des Nachwuchsnetzwerks,
Liebe Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren,
Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler,

das Nachwuchsnetzwerk der DeGEval veranstaltet am 21. Mai 2016, von 13.00 bis 18.00 Uhr, sein jährliches Forschungs- und Praxiskolloquium. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Frühjahrstagung des AK Methoden in Bonn bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) statt.

Das Forschungskolloquium bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (dazu werden Studierende und Promovierende gezählt) die Möglichkeit, ihre laufenden oder auch kürzlich abgeschlossenen Qualifizierungsarbeiten vorzustellen und offene Fragen zu diskutieren. Im Praxiskolloquium können Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren Evaluationsprojekte und damit verbundene Herausforderungen und Fragen präsentieren und erörtern.

Für beide Formate suchen wir interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren, die ihr Forschungs- oder Praxisprojekt präsentieren möchten. Nachfolgend findet Ihr hierzu den Aufruf (Call for Presentations) und weitere Informationen zum Forschungs- bzw. Praxiskolloquium.

Auch in 2016 findet das Forschungs- und Praxiskolloquium des Nachwuchsnetzwerks in Kooperation mit der Frühjahrstagung eines anderen Arbeitskreises statt. Dieses Jahr ist das Kolloquium Bestandteil der Frühjahrstagung des AK Methoden, der seine Frühjahrstagung zum Thema „Zur Qualität qualitativer Sozialforschung in der Evaluation“ am selben Ort vom 20. bis 21. Mai 2016 ausrichtet.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme und Eure Präsentationsvorschläge! Bitte leitet diese E-Mail gerne an Euch bekannte potentielle Interessentinnen und Interessenten weiter! Vielen Dank.

Mit den besten Grüßen

Das Sprecherteam des Nachwuchsnetzwerks
Susanne Mäder, Bernhard Minke, Dina Weiler

Zuletzt geändert: 09. Februar 2016

Frühjahrstagung 2016 als Praxis- und Forschungskolloquium im Mai 2016

Das Nachwuchsnetzwerk der DeGEval veranstaltet am 21. Mai 2016 sein jährliches Forschungs- und Praxiskolloquium. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Frühjahrstagung des AK Methoden in Bonn bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) statt.

Das Forschungskolloquium bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (dazu werden Studierende und Promovierende gezählt) die Möglichkeit, ihre laufenden oder auch kürzlich abgeschlossenen Qualifizierungsarbeiten vorzustellen und offene Fragen zu diskutieren. Im Praxiskolloquium können Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren Evaluationsprojekte und damit verbundene Herausforderungen und Fragen präsentieren und erörtern.

Für beide Formate suchen wir interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren, die ihr Forschungs- oder Praxisprojekt präsentieren möchten. Ein Call folgt zeitnah an dieser Stelle.

Zuletzt geändert: 05. Februar 2016

Frühjahrstagung 2016

Das Nachwuchsnetzwerk wird auch im Frühjahr 2016 eine Frühjahrstagung abhalten. Nähere Details folgen.

Zuletzt geändert: 02. Dezember 2015

Treffen des Nachwuchsnetzwerks bei der Jahrestagung der DeGEval 2015 in Speyer

Am Donnerstag, den 17.09.2015, traf sich das Nachwuchsnetzwerk von 12.45 bis 13.45 Uhr im Rahmen der Jahrestagung. Im Vordergrund standen wie immer bei den Jahrestagungen das Bekanntmachen des Netzwerks sowie der Austausch zwischen Netzwerkinteressierten.

Zu Beginn wurden die Teilnehmenden gebeten, sich vorzustellen und ihr Interesse am Nachwuchs zu benennen. Hierzu wurden Karten in Form eines Strukturgitters ausgelegt.

Vorrangiges Interesse der Teilnehmenden am Nachwuchsnetzwerk der DeGEval besteht an folgenden Themen: Networking, Einstieg in die Arbeitswelt der Evaluation, Austausch über praxistaugliche Methoden, Zusammenhang und Befruchtungsmöglichkeiten zwischen Evaluationsmethoden und Forschungsmethoden und Qualifizierungsmöglichkeiten.

Im Anschluss an die Vorstellung des Nachwuchsnetzwerks wurden Sprecherwahlen abgehalten. Dabei wurden zwei Sprecherinnen im Amt bestätigt (Susanne Mäder, Dina Weiler) und ein neuer Sprecher (Bernhard Minke) gewählt.

Darüber hinaus wird das Nachwuchsnetzwerk durch einen Aktivenkreis unterstützt. Dies sind Personen, die Themen mitdiskutieren und teilweise kleinere Aufgaben übernehmen (derzeit Heike Steckhan und Katharina Klockgether).

Wir freuen sehr über weitere Interessierte für den Aktivenkreis (bitte wendet Euch an susanne.maeder[at]univation.org).

Zuletzt geändert: 02. Dezember 2015

Frühjahrstagung 2015 des Nachwuchsnetzwerkes: Forschungs- und Praxiskolloquium

Die Frühjahrstagung 2015 des Nachwuchsnetzwerks fand am 26. Februar erneut in Form eines Forschungs- und Praxiskolloquiums in Gießen statt.

 

Wir danken an dieser Stelle der Justus-Liebig-Universität für Ihre Gastfreundschaft und die gelungene Tagungsorganisation.

 

Was passierte? Alle anwesenden Tagungsgäste hatten die Gelegenheit, mehrere interessante Beiträge von Studierenden, Doktoranden und Praktikern über ihre Qualifizierungsarbeiten zu hören und mit den Referierenden über methodische und inhaltliche Themen diskutieren.

 

Jochen Weißenrieder und David Maurer referierten im Rahmen des Forschungskolloquiums (Vorstellung von Forschungen über Evaluation):

  •  Welchen Nutzen und welche Nutzung erfährt Evaluation unter Fortbildner_innen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Jochen Weißenrieder im Zuge seiner Doktorarbeit. Im Kolloquium präsentierte er sein Evaluationsdesign, seine methodische Herangehensweise und diskutierte über die mögliche Interpretation von Ergebnissen sowie Panelmortalität.
  • David Maurer beschäftigte sich im Rahmen seiner Masterarbeit mit der stakeholderbasierten Evaluation in der Personalentwicklung. Die Ergebnisse seiner Forschung, wie z.B. welche Weiterbildungsziele oder Evaluationskriterien unterschiedliche Stakeholdergruppen (Personalentwickler, Trainer, Teilnehmer, Führungskräfte) definieren, stellte er vor. Anschließend erörterte er mit der Gruppe u.a. warum eine Evaluation der Personalentwicklung gewünscht, aber nicht durchgeführt wird, ob und welche Instrumente eine Hilfestellung sein können und inwiefern eine Anknüpfung an die bisherige Forschungsarbeit im Rahmen einer Doktorarbeit möglich wäre.

 

Das Praxiskolloquium (Vorstellung von Evaluationsprojekten) wurde durch die Beiträge von Simone Stroppel sowie Julia Kurz und Martin Dickel gestaltet: 

  • Simone Stroppel stellte Ihre Qualifikationsarbeit im Rahmen des Studiengangs „Master of Evaluation“ vor. In dieser beschäftigt sie sich mit Fragen nach gelungenen Ansätzen einer Peer-to-Peer-Beratung, ihren Wirkungen wie auch ihren Schwächen und Stärken. Sie diskutierte mit dem Kolloquium die Herausforderung, im Rahmen einer Online-Befragung persönliche und qualitative Aussagen zu Beratungserfahrungen zu erheben. Umsetzungsvarianten und alternative Vorgehensweisen wurden diskutiert.
  • An der Universität Siegen wird das Academic Advising System durch Julia Kurz und Martin Dickel wissenschaftlich begleitet und evaluiert. In ihrem Beitrag stellen beide das Academic Advising System und ihr Forschungs- und Evaluationsdesign vor. Anschließend wurde in Kleingruppen die Interpretation einzelner Evaluationsergebnisse sowie ihre Bewertung erörtert.

 

Zum Schluss des Forschungs- und Praxiskolloquiums sammelten alle Teilnehmenden ihre Fragen zum Thema Bewerten in der Evaluation, welche Wolfgang Beywl auf der gemeinsamen Frühjahrstagung der Arbeitskreise Aus- und Weiterbildung in der Evaluation und Berufliche Bildung und des Nachwuchsnetzwerks in der Abschlussdiskussion aufgreifen sollte. Wer mehr über die gemeinsame Frühjahrstagung erfahren möchte, klicke hier.

Zuletzt geändert: 01. Juni 2015

Frühjahrstagung 2015 des Nachwuchsnetzwerks

Das Nachwuchsnetzwerk lädt herzlich zum Forschungs- und Praxiskolloquium am Donnerstag, den 26. Februar 2015, von 10.00 bis 17.30 Uhr in Gießen ein. Die Veranstaltung richtet sich an den Evaluationsnachwuchs in Forschung und Praxis und bietet die Möglichkeit sich in einem informellen Rahmen auszutauschen. Im Praxiskolloquium beschäftigen wir uns mit konkreten Evaluationsprojekten (ihrer Planung, Organisation und/oder Durchführung). Im Unterschied dazu wird im Forschungskolloquium eine Arbeit präsentiert, in der über Evaluation (ihre Bedingungen, Formen, Methoden, Prozesse oder Wirkungen) geforscht wird.

In diesem Jahr werden im Rahmen der Veranstaltung zwei interessante Praxisbeispiele (eins im Rahmen einer Masterarbeit) wie auch zwei Forschungsarbeiten (eine Promotions- und eine Masterarbeit) besprochen, die thematisch ein breites Feld abdecken. Weitere Informationen zu Programm, Teilnahmekosten, Übernachtung und Anreise etc. finden Sie hier.

Für die Präsentation und Diskussion der Arbeiten und Projekte steht jeweils eine Dreiviertelstunde zur Verfügung. Die Beiträge aus Forschung und Praxis werden in zwei Arbeitsphasen beraten.

Für den Donnerstagabend empfehlen wir den Besuch des Vortrags von Prof. Dr. Wolfgang Beywl unter dem Titel „Hattie & Co. - übertragbar auf Hochschullehre und Weiterbildung? Überlegungen im Anschluss an eine Synopse zu Kriterien guten Unterrichts“.

Am späteren Abend besteht die Möglichkeit zur Fortsetzung des Austauschs bzw. zum gegenseitigen Kennenlernen bei einem gemeinsamen Abendessen zusammen mit Tagungsgästen des AK Aus- und Weiterbildung und des AK Berufliche Bildung.

Das Nachwuchsnetzwerk der DeGEval veranstaltet diese Frühjahrstagung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Aus- und Weiterbildung in der Evaluation und dem Arbeitskreis Berufliche Bildung der DeGEval, deren Interdisziplinäres Kolloquium am folgenden Tag, dem 27. Februar 2015 zum Thema „Zwischen Objektivität und Normativität: Wie kommt die Evaluation zu(m) Werten?“ am gleichen Ort stattfindet.

Zuletzt geändert: 23. März 2015

Call for Presentations - Frühjahrstagung 2015

Liebe Mitglieder des Nachwuchsnetzwerks,

Liebe Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren,

Liebe Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler,

 

das Nachwuchsnetzwerk der DeGEval veranstaltet am 26.02.2015 seine Frühjahrstagung in Gießen. Im Rahmen der Frühjahrstagung wird ein Forschungs- und Praxiskolloquium angeboten. Das Forschungskolloquium bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (dazu werden Studierende und Promovierende gezählt) die Möglichkeit, ihre laufenden oder auch kürzlich abgeschlossenen Qualifizierungsarbeiten vorzustellen und offene Fragen zu diskutieren. Im Praxiskolloquium können Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren Evaluationsprojekte und damit verbundene Herausforderungen und Fragen präsentieren und erörtern.

Für beide Formate suchen wir interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren, welche ihr Forschungs- oder Praxisprojekt präsentieren möchten. Nachfolgend findet Ihr hierzu den Aufruf (Call for Presentations) und weitere Informationen zum Forschungs- bzw. Praxiskolloquium.

Die Frühjahrstagung des Nachwuchsnetzwerks findet in Kooperation mit den Arbeitskreisen Aus- und Weiterbildung in der Evaluation und Berufliche Bildung statt, welcher am 27.02.2015 am selben Ort ihre Frühjahrstagung  zum Thema Bewerten (Valuing) in der Evaluation „Zwischen Objektivität und Normativität: Wie kommt die Evaluation zu(m) Werten?“ ausrichtet. („Bad is bad and good is good and it ist he job of evaluators to decide which is which“ Michal Scriven, 1986)

Wir freuen uns über Eure Teilnahme und Eure Präsentationsvorschläge! Bitte leitet diese Email gerne an Euch bekannte potentielle Interessenten weiter! Vielen Dank.

Mit den besten Grüßen,

 

Die Sprecherinnen des Nachwuchsnetzwerks
Dörte Schott, Susanne Mäder, Dina Weiler

Zuletzt geändert: 19. November 2014

Die diesjährige Frühjahrstagung des Nachwuchsnetzwerks fand am 3. April in Augsburg bei Tür an Tür statt. Die Anwesenden lauschten vielfältigen, sehr interessanten Beiträgen. So waren dem Konzept der Frühjahrstagung getreu Evaluationsprojekte (ihre Planung, Durchführung etc.) und Forschungsarbeiten über Evaluation (ihren Nutzen, ihre Bedingungen, Methoden, etc.) zu hören und konnten diskutiert werden.

 

  • Pascal Rickert gab im Praxiskolloquium einen Einblick in eine Evaluation, bei der er Evaluationspraktiken mit systemischen Beratungstechniken verknüpft.

 

Im Rahmen des Forschungskolloquiums referierten:

 

  • Frank Buchheit präsentierte die Ergebnisse seiner Master Thesis: Wie kann mittels spielerischer Methoden die Komplexität von Programmen eruiert werden? Wie können diese Erkenntnisse für die Evaluationspraxis genutzt werden? 
  • Über innovative Evaluationsansätze im Bereich der Hochschule berichteten einerseits Nurcan Adigüzel, Andrea Hopf und Katrin Knoll und andererseits Claus Stefer.
  • Julia Busch und Cornelia Seiberl fokussierten in Ihren Beiträgen den Nutzen von Evaluation.

 

Wer mehr über die Beiträge erfahren möchte, klicke hier.

Dr. Dörte Schott

  • Engagiert im Nachwuchsnetzwerk seit 2009
  • Doktorin der Philosophie und Diplom-Psychologin, Dissertation zum Einfluss von Evaluation auf individuelles Handeln (Metaevaluation)
  • Aktuell tätig als Freie Evaluatorin mit den Arbeitsschwerpunkten: Evaluation von Programmen und Projekten, Evaluationsberatung und Weiterbildung in Evaluation in den Feldern Bildung, Stiftungsprogramme, Europäische Förderprogramme, Soziale Dienstleistungen, Arbeitsmarkt, Wirtschaft
  • Was ich durch mein Engagement im Nachwuchsnetzwerk erreichen möchte: Nachdem ich mich seit den ersten Initiativtreffen für das Nachwuchsnetzwerk engagiert habe, würde ich gerne dazu beitragen, dass sich das Netzwerk stabilisiert und verstetigt und gut in der DeGEval verankert wird. Am Herzen liegt mir unter anderem die Kooperation mit den verschiedenen Arbeitskreisen der DeGEval. Mein zentrales Anliegen ist es, das Reflektieren über Evaluation auf der Metaebene zu unterstützten – sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in der Evaluationspraxis.


Susanne Mäder

  • Engagiert im Nachwuchsnetzwerk seit 2009
  • Diplom-Pädagogin, promoviert derzeit zur Gruppendiskussion in der Evaluation bei Prof. Wolff an der Universität Hildesheim
  • Aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gesellschafterin bei Univation, Institut für Evaluation, Dr. Beywl & Associates GmbH, www.univation.org; Durchführung von Evaluationsprojekten in den Bereichen berufliche Bildung, Arbeitsmarkt und Gesundheit,
  • Was ich durch mein Engagement im Nachwuchsnetzwerk erreichen möchte: Etablierung einer Nachwuchsförderung in der DeGEval; Öffnung der DeGEval für Studierende kompetente, niedrigschwellige Unterstützung für Nachwuchsevaluatorinnen und -evaluatoren sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler; Interdisziplinärer Austausch über Evaluation und Evaluationsforschung


Dina Weiler

  • Engagement im Nachwuchsnetzwerk seit September 2013
  • Master of Arts in Erziehungs- und Bildungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung
  • Aktuell tätig als Junior Beraterin am I.Q. Institut für Qualität im Management GbR mit dem Arbeitsschwerpunkten: Evaluation von Beratung, (strategische) Personalentwicklung, Lehren und Lernen mit Neuen Medien, Ausbildung für Energieberater, Zeitmanagement, Projektmanagement, Evaluation von Personalentwicklung (als angestrebte Dissertation)
  • Was ich durch mein Engagement im Nachwuchsnetzwerk erreichen möchte: Austausch zum Thema der Evaluation(-spraxis) unterstützen und so gemeinsam Lernen; Stabilisierung und Weiterentwicklung des Netzwerkgedankens; Interesse an Evaluation wecken


Weitere aktive Unterstützung erhalten wir aktuell von:

  • Heike Steckhan (DEval, Bonn)
  • Julian Frede (Köln)
  • Katharina Klockgether (Univation, Köln)
  • Stefan Rädiker (MAXQDA, Berlin)

Das Nachwuchsnetzwerk lädt herzlich zum Forschungs- und Praxiskolloquium am Donnerstag, den 03. April 2014, von 12.00 bis 18.00 Uhr in Augsburg ein. Die Veranstaltung richtet sich an den Evaluationsnachwuchs in Forschung und Praxis und bietet die Möglichkeit sich in einem informellen Rahmen auszutauschen.

Im Forschungskolloquium werden Arbeiten präsentiert, in denen über Evaluation (ihre Bedingungen, Formen, Methoden, Prozesse oder Wirkungen) geforscht wird. In diesem Jahr werden im Rahmen des Forschungskolloquiums fünf interessante Master- und Promotionsarbeiten besprochen, die thematisch ein breites Feld abdecken – von der Weiterentwicklung der Evaluation an der Hochschule, über die differenzierte Betrachtung von Evaluationsprozessen in ausgewählten Feldern, hin zur Untersuchung spezieller Evaluationsaufgaben wie der Beauftragung von Evaluationen und der Auswahl gegenstandsangemessener Methoden. Im Unterschied dazu beschäftigt sich das Praxiskolloquium mit konkreten Evaluationsprojekten (ihrer Planung, Organisation und/oder Durchführung). Im Praxiskolloquium werden drei Evaluationsprojekte vorgestellt und diskutiert: die Evaluation von Maßnahmen zur Förderung von Familiengerechtigkeit an Hochschulen, die formative Evaluation einer Energiekostenberatung und die Begleitung der Weiterentwicklung von Ausländerbehörden zu Willkommensbehörden. Weitere Informationen zu Programm, Teilnahmekosten, Übernachtung und Anreise etc. finden Sie hier.

Das Nachwuchsnetzwerk veranstaltet das Forschungs- und Praxiskolloquium in Kooperation mit dem Arbeitskreis Soziale Dienstleistungen der DeGEval, dessen Frühjahrstagung am folgenden Tag, dem 04. April 2014, zum Thema „Evaluation von Integrationsprozessen von Migrantinnen und Migranten“ am gleichen Ort stattfindet.

Über den folgenden Link können Sie sich zu beiden Veranstaltungen anmelden (bitte bis zum 12.03.2014): http://tinyurl.com/AnmeldungFJTAugsburg

Die Mitgliederversammlung der DeGEval hat es beschlossen: Das Nachwuchsnetzwerk wird eine eigenständige Organisationsform und unabhängig vom Arbeitskreis „Aus- und Weiterbildung in der Evaluation", aus dem es hervorgegangen ist. Dieses Ergebnis konnten wir beim Treffen des Nachwuchsnetzwerks auf der Jahrestagung der DeGEval am 12.09.2013 in München verkünden.

Es folgte direkt der nächste Schritt auf unserem Weg in die Eigenständigkeit: In einem übervollen Tagungsraum wurde mit großer Mehrheit der Stimmen das dreiköpfige Team aus Dörte Schott, Susanne Mäder und Dina Weiler zu unseren ersten Sprecherinnen gewählt. Diese große Resonanz sowie die vielen Anregungen und die aktive Teilnahme an Diskussionen zeigten deutlich, dass das Nachwuchsnetzwerk Zukunft hat. Als eine erste Aufgabe des Teams steht die Organisation der Frühjahrsveranstaltung 2014 an. Diese wird nach Anregungen aus dem Teilnehmerkreis des Treffens, als kombiniertes Praxis- und Forschungskolloquium stattfinden.

Weitere Ergebnisse des Treffens bei der Jahrestagung finde sich im Protokoll.

Forschungs- und Praxiskolloquium des Nachwuchsnetzwerkes 2014

Am 3. April 2014 fand das Forschungs- und Praxiskolloquium des Nachwuchsnetzwerkes in Kooperation mit dem AK Soziale Dienstleistungen in Augsburg statt. In Kürze erscheinen an dieser Stelle mehr Informationen dazu.

Zuletzt geändert: 25. April 2014

Susanne Mäder
Univation Institut für Evaluation
Dr. Beywl&  Associates GmbH
Hohenstaufenring 63
D-50674 Köln
susanne.maeder [at] univation.org
Tel.: +49 (0)221 4248071

 

 

Bernhard Minke M.A.
Qualitätsmanagementbeauftragter
FOM Hochschule
Leimkugelstr. 6
D-45141 Essen
bernhard.minke [at] fom.de
Tel.: +49 (0)201 81004-626

 

 

Dina Weiler
Simdustry - S(t)imulate your Business
Schnellerstraße 94
D-12439 Berlin
weiler.dina [at] googlemail.com
Tel.: +49 (0)30 70761191