„Best Practice“ zwischen wissenschaftlichen Standards und politischer Einflussnahme
Evaluation vollzieht sich in der Regel in einem Feld, in dem beteiligte und betroffene Akteure mit divergierenden Interessen und unterschiedlichen Machtressourcen auf die Prozesse der Zielformulierung, Instrumentenkonstruktion, Datenerhebung, Datenanalyse und Dateninterpretation Einfluss nehmen können und wollen. Hierbei entstehen leicht Konflikte mit Qualitätskriterien von Evaluation und Evaluatoren, aber auch Auftraggeber können sich in unterschiedlichen Dilemmata zwischen organisationsbezogenen Anforderungen, ökonomisch-politischen Sachzwängen und professionellen Ansprüchen wiederfinden. Auf der Tagung wollen wir durch verschiedene Vorträge und in intensiver Kleingruppenarbeit typische Zwänge, die sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen Machtstrukturen einerseits und wissenschaftlichen und professionellen Handlungsorientierungen andererseits ergeben ausloten, aber auch Handlungsspielräume und Strategien zur Bewältigung dieser Probleme erarbeiten.
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Anmerkung zum Tagungsprogramm: Das Zimmerkontingent des Frühlingshotels ist bis zum 12. März verlängert.