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Aktuelles

Unter diesem Titel fand am 20./21. Mai 2016, die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Methoden in der Evaluation statt. Gastgeberin der Tagung war die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Im Rahmen der Frühjahrstagung des AK Methoden sollen die Möglichkeiten und Grenzen guter qualitativer Sozialforschung im Kontext von Evaluationen betrachtet werden. Gemeinsam wollen wir qualitative Sozialforschung im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis diskutieren sowie Möglichkeiten und Grenzen angemessener Lösungen für die Evaluationspraxis identifizieren.

Unter diesem Titel fand an der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes (htw saar) am 29./30. Mai 2015, die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Methoden in der Evaluation statt.

Kurzbeschreibung des Tagungsthemas:

Bei der Bewertung der Qualität und Validität von methodischen Designs und Ergebnissen von Evaluationen wird häufig eine "Hierarchie der Evidenz" unterstellt, bei der das randomisierte Versuchs-Kontrollgruppendesign als (nur selten erreichbares, aber als regulative Zielidee normativ sehr einflussreiches) Ideal methodischer Strenge und wissenschaftlicher Aussagekraft gilt.

Die Einsicht in die Validitätsbedrohungen und Probleme echter Experimente in den Sozialwissenschaften lässt jedoch Zweifel aufkommen, ob eine derart einfache und unilineare Hierarchie der Evidenz sinnvollerweise angenommen werden kann. Insbesondere im Rahmen der Diskussion um "Mixed Methods" in der empirischen Sozialforschung gibt es eine verstärkte Tendenz, die Beschränkungen und Schwächen unterschiedlicher (auch vermeintlich "rigoroser") Designs zu thematisieren und pluralistischere Konzepte von Evidenz vorzuschlagen.

Impulsvortrag:

Der Impulsvortrag, auf den sich die nachfolgenden Diskussionen in den Arbeitsgruppen bezogen, wurde von Prof. Dr. Martyn Hammersley, Emeritus Professor of Educational and Social Research von der Open University Milton Keynes, gehalten. Der Vortrag liegt in verschriftlichter Form vor und kann als PDF heruntergeladen werden:  Against “gold standards” in research: on the problem of assessment criteria

Unter dem Titel "Was heißt hier eigentlich Evidenz? Der Goldstandard in der Diskussion"führt der Arbeitskreis Methoden in der Evaluation seine Frühjahrstagung 2015 am 29./30. Mai in Saarbrücken durch. Die Einladung und das Programm können hier heruntergeladen werden.

Mit der Frühjahrstagung 2014 wurde die inhaltliche Auseinandersetzung, die in der Frühjahrstagung 2013 begann, fortgesetzt. Vor einem Jahr standen unter dem gleichen Titel quantitative Verfahren im Mittelpunkt. Mit der Tagung 2014 wurden nun qualitativ orientierte Designs näher betrachtet werden. Im Mittelpunkt stand die Rolle von wissenschaftlichen Kriterien und Standards in Evaluationsprozessen. Dies betrifft etwa Fragen nach der wissenschaftlichen Dignität und Seriösität von Methoden der Datensammlung und –auswertung, die in der Evaluationspraxis eingesetzt werden. Hiermit ist aber auch das Spannungsverhältnis angesprochen einerseits zwischen empirischer Forschung, die objektive und wertneutrale Beschreibung von Sachverhalten (etwa „Zielerreichung“) anstrebt, und Werturteilen andererseits (wie sie etwa im Begriff „Qualität“ immer schon angelegt sind).

Es wurde diskutiert, wie Auftraggebende und Evaluatoren/Evaluatorinnen in diesen Spannungsverhältnissen verantwortbare und umsetzbare Standards und Lösungen für die Praxis finden können.

Vorträge:

Elke Goltz, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg:
Bericht aus der Evaluationspraxis I: Evaluation militärischer Ausbildung.

Martin Noltze, Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungs­zusammenarbeit (DEval) Bonn: Bericht aus der Evaluationspraxis II: Von der Theorie des Wandels zur Überprüfung des Beitrags - Contribution Analysis bei einer

komplexen Evaluierung .

Udo Kuckartz, Universität Marburg:
Qualitative Evaluation auf dem Prüfstand: Aufwand und Ertrag.

Iris Netwig-Gesemann, Alice-Salomon-Hochschule Berlin:
Rekonstruktion, Reflexion und Bewertung - Schnittstellen zwischen dokumentarischer Evaluations- und Praxisforschung

Einladung zur Frühjahrstagung des AK-Methoden in der Evaluation:
Am 25/26. April findet in Bonn die Frühjahrstagung des AK-Methoden in der Evaluation statt. Wir sind Gast des Deutschen Evaluierungsinstitutes der Entwicklungszusammenarbeit (DEval).

Das Programm und die Organisatorischen Hinweise können hier heruntergeladen werden.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist erschienen und kann im Ordner "Methoden in der Evaluation Aktuelles" heruntergeladen werden.
Protokoll_Sitzung_des_AK-Methoden_Jahrestagung_2013.pdf.

Das Protokoll der Frühjahrstagung "Zwischen wissenschaftlichen Gütekriterien und den Erfordernissen der Evaluationsprakis" des AK Methoden in der DeGEval kann hier als PDF heruntergeladen werden. Die Präsentationen und Vortäge können hier als PDF heruntergeladen werden.

Das Programm und alle weiteren Informationen zur Tagung können nun herunterleladen werden. Im Verzeichnis "Methoden in der Evaluation Aktuelles" befindet sich ein Link auf die Programmdatei:
 Programm_Fruehjahrstagung_AK_2013.pdf

Zwischen wissenschaftlichen Gütekriterien und den Erfordernissen der Evaluationspraxis

In der Frühjahrstagung des AK Methoden soll es um die Rolle von wissenschaftlichen Kriterien und Standards in Evaluationsprozessen und um die Bedeutung unterschiedlicher Wissenschaftsverständnisse in diesem Kontext gehen.

Dies betrifft etwa Fragen nach der wissenschaftlichen Dignität und Seriösität von Methoden der Datensammlung und –auswertung, die in der Evaluationspraxis eingesetzt werden. Hiermit ist aber auch das Spannungsverhältnis angesprochen einerseits zwischen empirischer Forschung, die objektive und wertneutrale Beschreibung von Sachverhalten (etwa „Zielerreichung“) anstrebt, und Werturteilen andererseits (wie sie etwa im Begriff „Qualität“ immer schon angelegt sind).

Wir wollen diskutieren, wie Auftraggebende und Evaluatoren/Evaluatorinnen in diesen Spannungsverhältnissen verantwortbare und umsetzbare Standards und Lösungen für die Praxis finden können.

Die Tagung wird sowohl Vorträge externer Referenten, einen Kurzbericht aus der Forschungspraxis und Arbeits- und Diskussionsphasen umfassen.

Für eines der Hauptreferate konnten wir Helmut Kromrey gewinnen. Das vollständige Programm (incl. Wegbeschreibungen, Hotelliste und Anmeldeformalien) wird Mitte Januar verschickt und auf die Homepage der DeGEval eingestellt.

Die Tagung findet bei der giz (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH) in Eschborn statt.

Die Sprecher des AK-Methoden

Udo Kelle
Christian Erzberger

Prof. Dr. Alexandra Caspari

Evaluationsforschung, Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik Fachbereich 4, Soziale Arbeit und Gesundheit
Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1,
D-60318 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69-01533-2660
E-Mail: caspari@fb4.fra-uas.de

Dr. Jan Tobias Polak

Evaluator
Evaluierung III: Zivilgesellschaftliche EZ, entwicklungspolitische Bildungsarbeit
DEval - Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit gGmbH
Tulpenfeld 7
D-53113 Bonn
Tel.: +49 (0)228- 336907-942
E-Mail: tobias.polak@deval.org