Die Arbeitsgruppe Museumsevaluation konstituierte sich am Freitag, den 03. Juli 2009 in Berlin. Das eintägige Gründungstreffen fand im Sitzungssaal des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin statt.
Bereits das Arbeitstreffen der AG Methoden zum Thema „Instrumente der Museumsevaluation“ am 07.11.2008 im Bode-Museum in Berlin verdeutlichte eine Lücke zwischen der Fülle an vorhandener Literatur und der systematischen Anwendung in einigen Häusern einerseits sowie weniger gut informierten jedoch zum Teil sehr interessierten Museen andererseits. Hier möchte die neue Arbeitsgruppe ansetzen und im Dialog zwischen Evaluatoren und Museumsmitarbeitern aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern Erfolge, Nutzen und zukünftige Entwicklungsperspektiven herausarbeiten.
Am ersten Treffen der AG Museumsevaluation nahmen Interessierte aus Praxis und Wissenschaft, darunter interne und externe EvaluatorInnen, freie und institutionell gebundene AusstellungsmacherInnen sowie VertreterInnen von Museen und Verbänden teil. Auch Prof. Dr. Bernhardt Graf, Leiter des Instituts für Museumsforschung, nahm an der konstituierenden Veranstaltung teil, diskutierte mit der Gruppe und leistete mit seiner langjährigen Erfahrung wertvolle Impulse für die Ausgestaltung der weiteren Arbeit.
Die AG hielt am 03.07.09 drei Ziele fest, die sie in ihrer Arbeit verfolgt
- Vernetzung von Akteuren der Museumsevaluation
- Bereitstellung sowie Vermittlung von Informationen
- Diskussion von Methoden und Ansätzen
Die Bezeichnung Museumsevaluation wurde trotz bisher fehlender Referenzen in der Fachliteratur bewusst gewählt, um einen eingängigen Sammelbegriff für die verschiedenen aber eng zusammenhängenden Ansätze (z.B. Besucherstudien, Ausstellungsevaluation, etc.) zu nutzen.Bei Interesse an einer Mitarbeit in der AG sowie am Protokoll des Gründungstreffens wenden Sie sich bitte an:
Björn Neuhaus
b.neuhaus@evalux.net
Alle Interessierten sind herzlich willkommen und zur aktiven Mitarbeit an der AG eingeladen!