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Aktuelles

Der AK Gender Mainstreaming hielt am 9./10. Mai 2014 seine Frühjahrstagung zum Thema "Gender Mainstreaming von Evaluationen -- wie geht das und welche Erfahrungen haben wir damit gemacht?"

Neben Vorträgen zum Thema wurde in Vorbereitung der Jahrestagung in Zürich das Thema "Gender-Kompetenz von Evaluator/innen" intensiv diskutiert.

Vorträge

Bente Knoll (B-NK GmbH, Wien): „Verkehrs- und Mobilitätserhebungen. (Mögliche) Gender-Indikatoren aus und in der Praxis "

Zentrale Themen in der Diskussion waren die Aussagekraft von Erhebungen – wie beispielswiese die Mobilitätserhebung – ohne explizite Berücksichtigung einer Gender-Dimension. Ebenso wurden die Konsequenzen diskutiert, die sich in den politischen Entscheidungen aufgrund der fehlenden Gender-Dimension ergeben (Planungsprozesse). Weiters wurde der Zusammenhang zwischen Gender- und Nachhaltigkeitszielen thematisiert.

Download der Folien hier

Brigitte Wotha, Büro für Stadt- und Regionalentwicklung, Strande:
„Kein Land in Sicht - Gender Mainstreaming in der Evaluierung im Europäischen Landwirtschaftsfond zur Ländlichen Entwicklung“

Die Diskussion fokussierte zum einen Ansatzpunkte/ Operationsalisierungs-möglichkeiten von Wirkungen auf unterschiedlichen Ebenen (Strategie-Ebene, Programm-Ebene und Projektebene) und den Einsatz von Indikatoren als Steuerungsinstrumente. Es wurde in der Diskussion deutlich, dass die Ziele nicht ausreichend konkretisiert sind und dass sich die politischen Prioritäten auf den verschiedenen Ebenen unterscheiden. Weiters wurden Unterschiede zwischen unterschiedlichen Politikbereichen – Entwicklungspolitik, Bildungspolitik und Arbeitsmarktpolitik i.e.S. diskutiert.

Der geplante Vortrag von Hanna Leichsenring (CHE Consult, Berlin): „Handlungsorientierte Aufbereitung und Darstellung von gegenderten Evaluationsergebnissen“ musste leider kurzfristig abgesagt werden.

Diskussion "Gender-Kompetenz von Evaluator/innen"

Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema "Gender-Kompetenz von Evaluator/innen". Die Ergebnisse werden auf der Jahrestagung der DeGEval in der Session des AK Gender Mainstreaming präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der AK Gender Mainstreaming möchte damit die Diskussion um Gender-Kompetenz in der Evaluation weiter vorantreiben.

Gender Mainstreaming von Evaluationen – wie geht das und welche Erfahrungen haben wir damit gemacht?

Die durchgängige Berücksichtigung von Gender in Evaluationen gilt als Qualitätsmerkmal von Evaluationen. Der AK Gender Mainstreaming hat in diesem Sinne im Februar 2013 einen Input zur Diskussion und Überarbeitung der Standards für Evaluation der DeGEval erarbeitet. Im Frühjahrstreffen 2014 wollen wir diese Arbeit weiterführen: Es soll Raum für den Austausch von Erfahrungen zur Verankerung einer Gender-Perspektive in Evaluationen geben. Dabei interessiert uns sowohl die konzeptuelle Ebene, d.h. die Verankerung von Gender im Evaluationsdesign, als auch die Umsetzungs-? sowie die Verwertungsebene.

Geplant sind drei Inputs mit Diskussion:
Bente Knoll wird über die Bedeutung von Gender bei Verkehrs- und Mobilitätserhebungen sprechen und (mögliche) Gender-Indikatoren aus und in der Praxis präsentieren. Hannah Leichsenring setzt fort mit einer Reflexion zur Interpretation, Aufbereitung und Darstellung von gegenderten Ergebnissen, um sowohl strukturelle Bedingungen als auch Handlungsmöglichkeiten für AuftraggeberInnen sichtbar zu machen. Brigitte Wotha analysiert ihre Erfahrungen mit EU-Strukturförderungsprogrammen, in denen, trotz Verpflichtung zu Gender Mainstreaming, die Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung in Projekten und Maßnahmen nur wenig bzw. teilweise gar nicht evaluiert wird.
Schließlich gibt es einen Ausblick auf die Aktivitäten des Arbeitskreises bei der nächsten DeGEval Jahrestagung, die unter dem Thema „Professionalisierung in und für Evaluationen“.

Die Frühjahrstagung findet am Institut für Höhere Studien in Wien statt. Sie beginnt am 9.5. um 12:30 und endet am 10.5. um 13:00.

Einladung und ein detailliertes Programm hier

Anmeldungen bitte bei Angela Wroblewski:?
Tel. ++43-1-59991-135, e-mail: wroblews@ihs.ac.at

Der AK Gender Mainstreaming veranstaltet gemeinsam mit dem AK Methoden in der Evaluation am 24./25.5.2013 einen Workshop zum Thema "Entwicklung geschlechtersensibler Indikatoren".

Die Einbeziehung einer Gender-Perspektive in Evaluationen ist in vielen Bereichen mittlerweile selbstverständlich geworden, werden doch die meisten Indikatoren für Frauen und Männer getrennt ausgewiesen. Die Art und Weise, wie die Gender-Perspektive in Evaluationen einbezogen wird, stellt sich jedoch im Hinblick auf den damit verbundenen Aufwand, im Bezug auf die kritische Reflexion des Status Quo und die verfolgte Zielsetzung sehr unterschiedlich dar. Häufig ist eine Adaptierung bestehender Indikatoren erforderlich oder es müssen spezifische Gleichstellungsindikatoren erst entwickelt werden. Dabei müssen stets spezifische, mit der Entwicklung von Gender-Indikatoren verbundene Herausforderungen und Methodenprobleme bearbeitet werden. 

Diese Herausforderungen und Methodenprobleme stehen im Mittelpunkt des Workshops. In insgesamt sieben Beiträgen setzten sich die ReferentInnen mit den methodischen und theoretischen Anforderungen an Gender-Indikatoren anhand konkreter Umsetzungsbeispiele auseinander. 

Der Workshop ist kostenfrei. Wir ersuchen aus organisatorischen Gründen um verbindliche Anmeldung bei Angela Wroblewski (wroblews@ihs.ac.at). 

Termin: 24./25. Mai 2013
Organisation/Information: Angela Wroblewski, Tel. ++43-1-59991-135, e-mail: wroblews@ihs.ac.at
Ort: Institut für höhere Studien Wien (IHS), Stumpergasse 56, 1060 Wien 

Einladung

Programm Geschlechtersensible Indikatoren

Nähere Informationen zum Workshop und die Abstracts finden Sie unter: www.ihs.ac.at/workshop/gender/indikatoren/

15. Treffen des AK Gender Mainstreaming am 9./10. Mai 2014 in Wien

Terminaviso und Aufruf zur Einreichung für Beiträge

Call for papers in English - see below

Thema: Gender Mainstreaming von Evaluationen – wie geht das und welche Erfahrungen haben wir damit gemacht?

Die durchgängige Berücksichtigung von Gender in Evaluationen gilt als Qualitätsmerkmal von Evaluationen. Der AK Gender Mainstreaming hat in diesem Sinne im Februar 2013 einen Input zur Diskussion und Überarbeitung der Standards für Evaluation der DeGEval erarbeitet. Im Frühjahrstreffen 2014 wollen wir diese Arbeit weiterführen: Es soll Raum für den Austausch von Erfahrungen zur Verankerung einer Gender­-Perspektive in Evaluationen geben. Dabei interessiert uns sowohl die konzeptuelle Ebene, d.h. die Verankerung von Gender im Evaluationsdesign, als auch die Umsetzungs-­- sowie die Verwertungsebene.

Im Zentrum stehen folgende Fragen:

  • Was bedeutet es, wenn wir Gender als Querschnittsmaterie in Evaluationen „mainstreamen“?
  • Wie kann im Evaluationskonzept die Gender-­Perspektive adäquat verankert werden? 
  • Wie gehen wir beim „Gendern“ von Evaluationen konkret vor? 
  • Welche Rahmenbedingungen und Ressourcen sind dafür notwendig? 
  • Auf welche Widerstände stößt Gender Mainstreaming von Evaluationen in den verschiedenen Evaluationsphasen? Wie können wir mit Desinteresse und Widerstand umgehen? 
  • Wie können die genderrelevanten Ergebnisse von Evaluationen für den Politikprozess bzw. in die Weiterentwicklung von Maßnahmen nutzbar gemacht werden? 


Wir laden interessierte KollegInnen ein, ihre Erfahrungen beim Gendern von Evaluationen – möglichst anhand konkreter Beispiele – zu beschreiben und zu reflektieren.
Beiträge können in Form eines Abstracts von max. 250 Worten bis spätestens 30. Jänner 2014 bei Angela Wroblewski (wroblews@ihs.ac.at) oder Maria Gutknecht-­Gmeiner (m.gutknecht-gmeiner@impulse.at) eingereicht werden. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Ein detailliertes Programm wird es im März 2014 geben.

Wir freuen uns auf spannende Inputs!

Angela Wroblewski & Maria Gutknecht-Gmeiner


Terminaviso und Aufruf als pdf



English short version
Save the date and call for papers

15th Meeting of the Topical Interest Group on Gender Mainstreaming of the DeGEVal, May 9/10 2014, Vienna, Austria

Topic: Implementation of Gender Mainstreaming in Evaluations - experiences and good practices

Abstracts for papers (max. 250 words) can be submitted until January 30, 2014 to Angela Wroblewski (wroblews@ihs.ac.at) or Maria Gutknecht-Gmeiner (m.gutknecht-gmeiner@impulse.at).
Please do not hesitate to contact us with questions concerning the meeting and the call.

Full call for papers as pdf
 

Im Rahmen der Jahrestagung 2013 widmete sich der AK Gender Mainstreaming der Frage der Komplexität von Evaluation in Diversity und Gender-Budgeting Ansätzen.

Dana Frohwieser, Technische Universität Dresden, Zentrum für Qualitätsanalyse:
Komplexität in der Evaluation und Diversity-Komplexität Wie viel Komplexität ist im Qualitätsmanagement von Studium und Lehre noch integrierbar? (ppt)

Andrea Leitner, Institut für Höhere Studien, Wien:
Evaluation von Gender Budgeting in der Arbeitsmarktpolitik (ppt)

Weiters fand am 11.9. im Rahmen der Weiterbildungsangebote der DeGEval ein Seminar zum Thema
„Gender Mainstreaming in/von Evaluationen – wie geht das und was ist dabei zu beachten? Eine Einführung mit Beispielen aus der Praxis“ statt, das von Maria Gutknecht-Gmeiner geleitet wurde.

Im Arbeitskreistreffen des AK zu Tagungsbeginn wurde über die Aktivitäten des Arbeitskreises im vergangenen Jahr berichtet und das Thema für die Frühjahrstagung 2014 festgelegt. Weitere Informationen finden sich im Protokoll.

AK Gender Mainstreaming 

Nutzung gender-relevanter Evaluationsergebnisse 
Förderliche Faktoren und Hindernisse


Der AK Gender Mainstreaming plant, im Rahmen der nächsten Jahrestagung der DeGEval eine thematische Session abzuhalten. Diese soll sich inhaltlich mit der Nutzung und der Wirkung von Evaluationen befasst, die Gender Mainstreaming zum Gegenstand haben oder in denen Gender ein zentrales Analysekriterium darstellt. Von besonderem Interesse ist, welche Faktoren die Nutzung genderrelevanter Daten und genderspezifischer Analysen begünstigen und welche sie behindern. Neben Fragen der Datenqualität (z.B. Aussagekraft, ausreichende Segmentierung) und der methodischen Zugänge sollen vor allem die Akzeptanz von derartigen Evaluationen bei den „intendierten Nutzer/innen“ (Patton) und ihre systematische Einbettung in Steuerkreise – sei es auf politischer, institutioneller oder Programmebene – diskutiert werden.

Wir begrüßen Beiträge, die sich mit den genannten Fragen anhand konkreter Beispiele aus der Evaluationspraxis auseinandersetzen, wobei sowohl Auftraggeber/innen wie auch Auftragnehmer/innen herzlich eingeladen sind, sowie Beiträge, die diese Fragen aus einer gender-theoretischen oder methodischen Perspektive diskutieren.

Deadline für den Call ist der 31.3.2012. Für die Planung der Tagung wird von der DeGEval dieses Jahr eine professionelle Tagungssoftware verwendet. Bitte laden Sie daher ein kurzes Abstract zum geplanten Vortrag (inkl. Nennung der AutorInnen und Kontaktdaten) von max. 250 Wörtern auf der Konferenzseite der DeGeval www.conftool.com/degeval2012/ hoch und ordnen Sie es dem Arbeitskreis Gender Mainstreaming zu.

Für den Arbeitskreis Gender Mainstreaming:
Angela Wroblewski (Sprecherin), Maria Gutknecht-Gmeiner (stv. Sprecherin)

Hier ein erster Überblick über Aktivitäten des AK GM auf der diesjährigen DeGEval-Jahrestagung sowie eine Vorabinformation zu Veranstaltungen:

 

Während des Arbeitstreffens des AK GM am 19.9.2012 wurden die Rückmeldungen aus den anderen AKs zu GM diskutiert. Es wurde beschlossen, als "Querschnitts-Arbeitskreis" verstärkt mit anderen Arbeitskreisen zu kooperieren. Auch möchte sich der AK GM aktiv in die Weiterentwicklung der Standards für Evaluation einbringen.

 

Kooperation mit anderen AKs

Es wurde während der Jahrestagung mit folgenden AKs Kontakt aufgenommen:

- AK Methoden

- AK Aus- und Weiterbildung in der Evaluation und 

- AK Entwicklungspolitik 

Die nächste Frühjahrstagung wird gemeinsam mit dem AK Methoden ausgerichtet.

 

Terminaviso

 

- Erstes Arbeitstreffen zur Überarbeitung der Standards für Evaluation, 11.2.2012, Wien

- Frühjahrstagung AK GM und AK Methoden am 24./25. Mai 2013 in Wien, Arbeitstitel "Gender-Indikatoren" 

Programm und Ort der Veranstaltungen werden noch bekanntgegeben.

Sprecherin: Dr.in Angela Wroblewski

IHS – Institut für höhere Studien, Wien
Stumpergasse 56
A-1060 Wien
Tel: ++43-1-59991-135
Fax: ++43-599191-191
wroblews@ihs.ac.at
http://www.ihs.ac.at oderwww.equi.at

Stellvertretetende
Sprecherin: Dr.in Maria Gutknecht-Gmeiner

Impulse - Evaluation und Organisationsberatung
Evaluation and Organisational Development
Dr.-Josef-Resch-Platz 14/3
A-1170 Wien
T: +43 664 23 65 980
m.gutknecht-gmeiner@impulse.at
www.impulse.at