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Aktuelles

Publikation: Gleichstellung messbar machen

Aus der gemeinsamen Frühjahrstagung 2013 des AK Gender Mainstreaming mit dem AK Methoden zum Thema Gender-Indikatoren ist diese Publikation mit zahlreichen Beiträgen von Mitgliedern entstanden.

Details im Publikationsflyer

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Call for papers zur Frühjahrstagung "Chancen feministischer Evaluation"

Workshop des AK Gender Mainstreaming am 11. Mai 2017 in Wien
Chancen feministischer Evaluation. Methodische Herausforderungen bei der Evaluation von Gender Mainstreaming und Gleichstellungspolitiken.

Der Arbeitskreis Gender Mainstreaming stellt die Wahl adäquater Methoden bzw. Forschungsdesigns für die Evaluation von Gender Mainstreaming Maßnahmen, Gleichstellungspolitiken sowie feministischer Evaluation ins Zentrum seiner Frühjahrstagung 2017. Bei Untersuchungen im Kontext von Gender Mainstreaming, Gleichstellungspolitik oder feministischen Fragestellungen stellen sich häufig spezifische Herausforderungen im Zusammenhang mit dem empirischen Zugang. Dazu zählen beispielsweise die Operationalisierung von Gender sowie Lücken in vorhandenen Datengrundlagen im Hinblick auf genderrelevante Fragestellungen, der mit traditionellen Methoden häufig verbundene Gender Bias. Dabei stellen sich konkret unter anderem folgende Fragen:

  • Wie kann Gender in einem sozialkonstruktivistischen und intersektionalen Verständnis operationalisiert und empirisch umgesetzt werden?
  • Wie aussagekräftig sind vorhandene Datengrundlagen für Gender-, Gleichstellungs- oder feministische Analysen? Wie können wir mit bestehenden Datenlücken umgehen bzw. Datengrundlagen weiterentwickeln?
  • Inwieweit werden durch in der Evaluation häufig verwendete empirische Zugänge bestehende Stereotypen festgeschrieben? Inwieweit werden dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse reproduziert? Kommt es dadurch zur Über- oder Unterrepräsentanz bestimmter Gruppen in der Evaluation?
  • Welche innovativen Zugänge eigenen sich insbesondere für die Evaluation von Gender Mainstreaming oder Gleichstellungspolitiken?

Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum einer eintägigen Tagung, die am 11. Mai 2017 am IHS in Wien stattfindet. Wir bitten interessierte KollegInnen, die sich mit den oben genannten Fragen theoretisch und/oder methodologisch befassen oder konkrete Umsetzungsbeispiele reflektieren möchten, ein Abstract für einen Vortrag (full paper) oder eine Präsentation im Rahmen einer Methodenwerkstatt einzureichen.

Details zur Einreichung hier

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Genderkompetenz von EvaluatorInnen

Die Berücksichtigung einer Geschlechterperspektive in der Evaluation ist sowohl rechtliche Verpflichtung als auch ein Kennzeichen von guter Evaluation. Genderkompetenz wird verstanden als die Fähigkeit von Personen, die Genderdimension des Evaluationsgegenstandes zu erkennen und in der Konzeption und Durchführung der Evaluation zu berücksichtigen.
Diese wird als grundlegende Kompetenz (Level 1) verstanden, über die alle Evaluierenden verfügen sollten. Davon unterschieden wird eine vertiefte Genderexpertise (Level 2), für die es spezialisierte GenderexpertInnen braucht.

Ein Positionspapier des AK Gender Mainstreaming der DeGEval zu Genderkompetenz von EvaluatorInnen sowie Profile für Gender kompetenz und Genderexpertise von EvaluatorInnen geben einen differenzierten Einblick.  

Zuletzt geändert: 10. November 2016

Sprecherin: Dr.in Angela Wroblewski

IHS – Institut für höhere Studien, Wien
Stumpergasse 56
A-1060 Wien
Tel: ++43-1-59991-135
Fax: ++43-599191-191
wroblews@ihs.ac.at
http://www.ihs.ac.at oderwww.equi.at

Stellvertretetende Sprecherin: Dr.in  Kirstin Eckstein
Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung
Universität Graz, Beethovenstraße 19, A-8010 Graz
Tel. + 43 (0) 316 380-5724
Fax + 43 (0) 316 380-9010
kirstin.eckstein@uni-graz.at  
http://koordination-gender.uni-graz.at