Der Arbeitskreis "Evaluation von Entwicklungspolitik" hat sich auf der ersten Jahrestagung der DeGEval- Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) im September 1998 auf Initiative von Prof. Dr. Reinhard Stockmann konstituiert. Ziel ist es, wichtige Themen der Evaluation von Entwicklungszusammenarbeit breit zu diskutieren, d.h. über Fächer- und Institutionengrenzen hinweg sowie zwischen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen.
In einem dauerhaften Dialog soll dabei eine Brücke zwischen Politik, Theorie und Praxis geschlagen und ein Beitrag zu Verbesserung von Evaluationen in der Entwicklungszusammenarbeit geleistet werden. Der AK stellt somit ein Forum dar, das allen mit der Evaluation von Entwicklungsprojekten und -programmen befassten Personen und Institutionen (BMZ, Durchführungsorganisationen, NROs, Politische Stiftungen, Kirchen, Universitäten, Freie Gutachter/innen etc.) offen steht und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch über aktuelle Entwicklungen und Probleme ermöglicht. ...
Einen Überblick über alle Tagungen und Frühjahrstagungen sowie Publikationen finden sie auf der alten Homepage des Arbeitskreises.
Aufgaben und Ziele des AK Entwicklungspolitik
Die zentralen Aufgaben des Arbeitskreises sind:
In verschiedenen Diskussionen haben sich eine Reihe von Aufgaben herauskristallisiert, in denen die Mitglieder weitere Zielsetzungen des Arbeitskreises sehen. Als Handlungsziele wurde vereinbart:
Damit die Kommunikation innerhalb des Arbeitskreises auch über die Tagungen hinaus gewährleistet ist, wurde eine E-Mail-Verteilerliste angelegt. Hierdurch werden alle eingetragenen Personen regelmäßig über alle Aktivitäten des Arbeitskreises "Evaluation von Entwicklungspolitik" insgesamt informiert. Auch die Tagungsprotokolle werden über die Mailingliste an alle eingetragenen Personen versandt. Wenn Sie an regelmäßigen Informationen zum Arbeitskreis interessiert sind, können Sie sich gerne in diese Verteilerliste eintragen. Senden Sie hierzu bitte eine Mail an Frau Petra Feil ().
Mit diesem Handbuch soll dem Bedürfnis der entwicklungspolitischen Fachöffentlichkeit nach einem systematischen Überblick über praxiserprobte Verfahren der Wirkungsanalyse von Entwicklungsmaßnahmen Rechnung getragen werden. Zielgruppe sind in erster Linie Projekt- und Programmverantwortliche in den Entwicklungsorganisationen in Geber- und Empfängerländern, die gehalten sind, die Wirkungen von Entwicklungsmaßnahmen nachzuweisen und in ihren Berichten zu dokumentieren, sowie Mitarbeiter/-innen von Evaluierungs- und Qualitätsmanagementeinheiten, die Wirkungsanalysen zumeist als Teil von (Querschnitts-)Evaluationen in Auftrag geben. Darüber hinaus bietet das Handbuch einen schnellen und informativen Zugriff auf das – insbesondere im deutschsprachigen Kontext bekannte – vorhandene Instrumentarium für Wissenschaftler/-innen, die bei dem Design von empirischen Wirkungsstudien beraten oder diese selbst durchführen sowie für Gutachter/-innen und Berater/-innen, die vor der Aufgabe stehen, Wirkungsanalyseverfahren anzuwenden oder in einer Organisation einzuführen. Die Verfahrensbeschreibungen sind eingebettet in einen einleitenden Aufriss der wichtigsten politischen, methodischen und praktischen Herausforderungen für Wirkungsanalysen und eine abschließende bewertungsfreie Darstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Verfahren. Ziel ist es, den Nutzern dieser Landkarte die Möglichkeit zu geben, Wirkungsanalyseverfahren nach rein sachlichen und pragmatischen Erwägungen für einen bestimmen Untersuchungszweck oder -auftrag auszuwählen.
Dr. Petra Feil
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Sigfrid Schröder-Breitschuh
E-Mail:
Helge Roxin
E-Mail: