2005 Tätigkeitsbericht 2004/2005
Jahrestagung in Essen
14.10.2005 Wirkungen effizient vorbereiten und erfassen: Qualitätsmerkmale beim Einsatz von Peer- und Transferevaluationen
Transferevaluation: Entwicklung eines Instruments zur Erfassung von Transfer in der Bildungsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherung
Qualitätsentwicklung durch Peer-Evaluation in der beruflichen Bildung?
Peer Evaluation in der beruflichen Erstausbildung in Europa
Moderation: Berthold Schobert, Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH
13.10.2005 Evaluation in Gründerausbildung und -förderung - Wirkungen und Voraussetzungen
Evaluative Herangehensweisen zur Bewertung der Gründungsausbildung innerhalb von "EXIST – Existenzgründungen aus Hochschulen
Evaluation in der Gründerförderung
Moderation: Christoph Diensberg, Universität Rostock Wirtschaftspädagogik
Protokoll des Arbeitskreises, 13.10.2005, Essen
2004 Cluster-Evaluation in Deutschland 4. Mai 2004 (Literatur)
Jahrestagung in Wien
Qualität durch Bildungstests? Machbarkeit, Wirkungen, Erfahrungen von Bildungstests
Viele Menschen müssen zukünftig - auch privat - mehr Zeit und Geld in Weiterbildung investieren. Souveräne Entscheidungen setzen überschaubare Märkte und die Kenntnisse hinsichtlich der Qualität der Angebote voraus. Vergleichende Bildungstests als Element der Qualitätssicherung sorgen für Transparenz der Märkte und heben die Qualität der Angebote. Sie erweitern und befruchten die Qualitätsdebatte und lösen positive Impulse zur Entwicklung höherer Qualität aus. Zwar stellt die Messung von Bildungsdienstleistungen erhebliche methodische Anforderungen, dennoch sind Bildungstests machbar. Die öffentlichkeitswirksame Verbreitung der Testergebnisse schärft das Bewusstsein der privaten Nachfrager für Qualität und löst einen Handlungsdruck seitens der Anbieter aus. Entsprechende Veröffentlichungen haben schon erhebliche Ergebniswirkungen verursacht.
Referent: Alfred Töpper, Stiftung Warentest Berlin, Abteilung Weiterbildungstest.
Moderation: Kornelia Raskopp , Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
Evaluation in der betrieblichen Bildungsarbeit – Ziele, Ansätze und Methoden, Probleme und Ergebnisse
Ein gesichertes Qualitätsmanagement, d.h. die systematische, datenbasierte Evaluation von Maßnahmen, Entwicklungsprogrammen und Prozessen wird auch in der betrieblichen Bildungsarbeit zunehmend stärker nachgefragt. Erst durch die Bewertung von Ergebnissen und Veränderungen wird der Erfolg von Schulungsmaßnahmen sichtbar, messbar und vor allem steuerbar. Der Workshop gibt einen Überblick über die zentralen Ansätze der Evaluation in der betrieblichen Bildungsarbeit. Fragestellungen wie zum Beispiel 'Erzielen meine Trainingsmaßnahmen den erwünschten Lernerfolg?,Trägt mein Management-Entwicklungsprogramm zur Leistungsverbesserung der Führungskräfte bei?, Wie kann ich den Weiterbildungsbedarf meines Teams bestimmen?' werden diskutiert und das methodische Vorgehen anhand innovativer Praxisbeispiele verdeutlicht.
Referentin: Prof. Dr. Sabine Remdisch, FH Lüneburg
Moderation und Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock
2003 Protokoll der Sitzung am 11.2.2003 in Bonn
Jahrestagung in Hamburg
Zertifizierung: Wege zur Organisations- und Qualitätsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung?
Evaluation hat ein Grundsatzinteresse, mit Zielen, Methoden und Standards positive Entwicklungen zu bewirken. Und wie steht es mit Zertifizierung? Auch die „Hartz-Reformen“ machen die Frage hochaktuell: Zum 1. Januar 2003 wurde mit dem „Ersten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ das Sozialgesetzbuch III novelliert, was u.a. zu einschneidenden Veränderungen in der Weiterbildungslandschaft führen wird. So wurden zwei neue Steuerungsinstrumente gesetzlich verankert: Der zu Beginn des Jahres eingeführte Bildungsgutschein sowie die Einrichtung eines Zertifizierungs- und Akkreditierungssystems, das die bisherige, über die Arbeitsverwaltung gesteuerte Vergabepraxis für Weiterbildungsmaßnahmen ablösen soll. Sogenannte „fachkundige Stellen“ sollen zukünftig die Aufgabe übernehmen, sowohl die Bildungsträger selbst als auch die von ihnen durchgeführten Maßnahmen zu zertifizieren. Nun finden sich in Deutschland zahlreiche Zertifizierungsvarianten. Deshalb werden exemplarisch Ansätze betrachtet: LQW, ISO, EFQM sowie ein weiteres, regionales Qualitätssicherungssystem, das von der Weiterbildung Hamburg e.V. im Rahmen des Projekts „Qualitätssicherung über Prüfsiegel und flexible Qualitätsentwicklung für Bildungseinrichtungen“ entwickelt wurde.
Die Grundsatzfrage ist, wie und unter welchen weiteren Bedingungen insbesondere auch von Evaluation Zertifizierung zur gewünschten Qualitäts- und Organisationsentwicklung beitragen kann.
Referenten: Dr. Wolfgang Beywl, Univation, Köln, Dr. Stefanie Hartz, DIE, Bonn, Bettina Kaßbaum/Markus Clatt, Weiterbildung Hamburg e. V., Hamburg
Moderation und Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock, Kornelia Raskopp, Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
2002 Protokoll der Sitzung im Dez. 2002 in Bonn
Jahrestagung in Mainz
Standards auf dem Prüfstand - Standards für Evaluation in der betrieblichen und beruflichen Bildung
Im Rahmen dieses Workshops sollen anhand von Erfahrungen aus der Evaluation von Modellvorhaben in der außerschulischen beruflichen und betrieblichen Bildung des Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB) sowie aus einer exemplarischen Transfer-Evaluation im Bereich der Führungskräftetrainings
in der öffentlichen Verwaltung einzelne Standards für den Bereich der betrieblichen und beruflichen Bildung
diskutiert werden. Es sollen weiter Projekterfahrungen miteinbezogen werden und zur Unterstützung des geplanten Revisionsprozesses der Standards dienen.
Referentinnen:
- Frau Dr. Dorothea Schemme, BiBB
- Frau Sandra Speer, Univation
Ansprechpartner: Berthold Schobert, Köln
Evaluation im „Labor“ EQUAL – Kompetenzentwicklung aus Erfahrung
Experimente und Kompetenzentwicklung aus Erfahrung - aus dieser Sicht ist die Gemeinschaftsinitiative EQUAL auch ein Labor für innovative sozial- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Für Evaluation resultieren zudem aus den verschiedenen Ebenen (z.B. Maßnahmen- und Programmebenen) besondere Aufgaben. Muss in einem experimentellen Programm anders als in einem Strukturfondsprogramm evaluiert werden? Die Fragen des Workshops richten sich z.B. auf
- Evaluation auf den Ebenen der Maßnahmen und Entwicklungspartnerschaften
- Erfolgsindikatoren für experimentelle Programme auf nationaler Ebene
- Erfolg und interkulturelle Adaption für eine Regelförderung auf europäischer Ebene
- Konsequenzen auch für andere Evaluationsfelder der berufl. und betrieblichen Bildung.
Hauptreferent: Dietmar Braun, Europäische Kommission, Brüssel
Ansprechpartner: Christoph Diensberg, Universität Rostock - Institut für HRD
2001 Schwerpunktsetzung
- Evaluation des Einsatzes von Internet, Computersimulationen, Planspielen, computerbasierten Trainings, Übungsfirmen im Rahmen der betrieblichen Bildungsarbeit
- Qualitätsnahe Evaluation vor dem Hintergrund knapper Ressourcen bzw. eng gesteckter Rahmenbedingungen Praxisprobleme der Evaluation im Bereich PE
- Evaluationsstandards - Welche Relevanz besitzen Standards in den verschiedenen Bereichen der beruflichen und betrieblichen Bildung?
2000 - Tagung in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn "Balanced Scorecard und House of Quality - Impulse für die Evaluation in Weiterbildung und Personalentwicklung"
Veröffentlichung:
Diensberg, C.; Krekel, E. M.; Schobert, B. (Hrsg.): Balanced Scorecard und House of Quality. Impulse für die Evaluation in Weiterbildung und Personalentwicklung. Bonn (Bundesinstitut für Berufsbildung) 2001. (Wissenschaftl. Diskussionspapiere, Heft 53, Bundesinstitut für Berufsbildung)
1999 - Tagung an der Universität zu Köln "Evaluationsbedarf in der betrieblichen Bildung"
Diese Dokumentation verschafft nicht nur erste Einblicke in die Arbeit des AK, sondern die in ihr enthaltenen Aufsätze von Diensberg, Dr. Beywl und Dr. Krekel bieten zudem einen guten Einstieg in das gesamte Anwendungs- bzw. Problemfeld "Evaluation und Controlling des betrieblichen Bildungsmanagements".
Eine Tagungsdokumentation ist über den Arbeitskreis zu beziehen.
1998 - 1. Jahrestagung: konstituierende Sitzung